Top Thema des Monats April

Fluechtlinge RichtfestNeue Flüchtlingsunterkunft
Voraussichtlich im Frühsommer werden die Häuser in der W.-Heinz-Straße in Buch bezogen
Die große Richtkrone trug weißblaue Bänder, die verantwortlichen Damen und Herren zufriedene Gesichter: In nur 178 Tagen ist der Rohbau der neuen Modularen Unterkunft für 450 geflüchtete Menschen (MUF) in Buch an der Wolfgang-Heinz-Straße fertiggestellt worden. Voraussichtlich im Frühsommer sollen erste Bewohner einziehen. Höchste Ebenen aus Verwaltung und Senat waren zum Richtfest nach Buch gekommen. Hermann-Josef Pohlmann, Abteilungsleiter Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen, blickte in seinem Grußwort zurück auf die Zeit vor 2014, als Berlin noch keine eigenen Immobilien für geflüchtete Menschen unterhielt, sondern nur als Mieter fungierte und dadurch hohe Kosten in Kauf nahm.

Das habe sich heute geändert mit dem Bau eigener Häuser. Zehn landeseigene Anlagen seien inzwischen im Bau oder geplant, zwei davon bereits bezogen. Neben der Unterkunft Wolfgang-Heinz-Straße sollen zwei weitere diesen Sommer bezugsfertig werden. Alle Häuser sind dabei nach dem gleichen Prinzip konzipiert – ein Grundmodul mit 19 mal 19 m Größe, das 15 Menschen Platz bietet und beliebig oft aneinander gereiht oder aufeinander gestapelt werden kann. Stützfassade, Treppenhäuser und Schächte sind aus Beton, die Innenaufteilung aber flexibel.
In den beiden Wohngebäuden an der Wolfgang-Heinz-Straße sind mehrere (barrierefreie) Kleinwohnungen mit 41 m2 eingeplant, der Großteil der Fläche aber wird als Gemeinschaftsunterkünfte mit zentralen Sanitär-/Küchenräumen pro Grundmodul genutzt. Werden keine Flüchtlingsunterkünfte mehr benötigt, können die Häuser durch ihre spezielle Bauweise unkompliziert zu normalen Wohnhäusern umgebaut werden …

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