Aktuelles

Auepark Wasserstand normalUngepflegter Auepark in Karow
Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn verspricht Verbesserungen
»Fast jedes Märchen fängt mit ‘Es war einmal…’ an. Leider muss man dies heute auch auf unseren ‘Auepark’ in Karow beziehen. Aus der kleinen Idylle mit dem kleinen See, die hier mit viel Liebe vor 20 Jahren angelegt wurde, ist mittlerweile ein vernachlässigter, im Sommer stinkender Tümpel geworden. Die Bänke laden nicht mehr zum Verweilen ein, weil sie total verkommen sind. Der Entwässerungsgraben dient als Schrottablageplatz und das Spielhaus für die Kinder ist seit Herbst vergangenen Jahres mit Gittern gesperrt«, das schrieb die Karowerin Dagmar Seifhardt an die Redaktion. »BB« befragte den zuständigen Bezirksstadtrat Vollrad Kuhn über die Zukunft des Areals an der Röländer Straße.

»Eine Verstopfung des Abflusses vom Regenrückhaltebecken war dem Bezirk bisher nicht bekannt. Vielen Dank für den Hinweis! Die Berliner Wasserbetriebe wurden informiert. Generell besitzt das Becken noch einen zweiten Notablass in die öffentliche Kanalisation. Insofern sind keine Schäden zu befürchten«, erklärte Kuhn. Momentan könnten Arbeiten zur Beseitigung der Sturmschäden nicht finanziert werden…

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Lärmschutzwand vor Karows Schule
Land Berlin ist überzeugt, dass B2-Anschluss das Verkehrsaufkommen in Karow entlastet
Der Bau eines Anschlusses von Karow an die B2 über eine Verbindungsstraße wurde seit Jahren immer wieder sehr kontrovers geführt. Im November erfolgte die Erörterungsveranstaltung von Hunderten Bürgereinwendungen. Momentan werden diese Ergänzungen und Änderungen abgearbeitet, teilte der Verkehrsstaatssekretär Jens-Holger Kirchner mit.
Die Verbindungsstraße wird über eine Länge von 1,3 km von der Straße Am Luchgraben zum Knotenpunkt Alt Karow/Bahnhofstraße/Blankenburger Chaussee führen. Darüber hinaus gibt es zur verkehrlichen Anbindung der Wohnquartiere in Karow-Nord auf 160 m Länge einen Anschluss an die Straße Am Hohen Feld.  Wie Kirchner mitteilte, wird es den rechtskräftigen Planfeststellungsbeschluss frühestens Ende dieses Jahres geben. »Gegenwärtig wird mit einem voraussichtlichen Baubeginn im Jahr 2019 gerechnet«, so der Staatssekretär.
Der Senat sei überzeugt, dass die neue Verbindung die bisher unzureichende Straßennetzsituation in Karow verbessert, indem die hoch belasteten Radialstraßen Alt-Karow, Blankenburger Chaussee, Karower Damm, Alt-Blankenburg usw. sowie die B 2 eine Querverbindung zur Feinverteilung der Quell-und Zielverkehre im Untersuchungsgebiet erhalten. Deshalb muss am Knotenpunkt Alt-Karow/Bahnhofstraße/Blankenburger Chaussee die Kreuzung neu errichtet werden. Alle vier Zufahrten erhalten einen gesonderten Linksabbiege-und einen Mischfahrstreifen für den Geradeaus-und Rechtsabbiegeverkehr. Im Zuge des Knotenpunktumbaus sind beidseitig der Straßen befestigte Gehwege vorgesehen. Die Verkehrsführung erfolgt lichtsignalgesteuert, auf der Fahrbahn der neuen Verbindungsstraße werden zusätzlich Radverkehrsanlagen …

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MUFNeue MUF öffnet Türen
Ein Tag der Offenen Tür findet am Freitag, dem 25. 5., von 17 bis 19 Uhr in der neuen Modularen Unterkunft für geflüchtete Menschen im Lindenberger Weg in Buch statt. Das Bezirksamt Pankow hat zahlreiche Ansprechpartner eingeladen, die an Thementischen für die Fragen der Bucher zur Verfügung stehen. Bezirksbürgermeister Sören Benn und Integrationssenatorin Elke Breitenbach werden auch anwesend sein.
Der Bezug der Unterkunft soll ab Ende Mai erfolgen. Betreiber wird der (landeseigene) Landesbetrieb für Gebäudebewirtschaftung Berlin sein. Die Unterkunft bietet bis zu 450 Personen Platz, die bislang noch in Notunterkünften untergebracht sind. Interessierte herzlich eingeladen!


CrashPlötzlich raste ein Auto ins Zimmer
Bürgerstiftung Panketal unterstützt Familie bei Wohnungssuche und mit Kredit
Es ist Ende Februar. Eine Zepernicker Familie sitzt beim Abendessen: Vater, Mutter, die 8-jährige Tochter und der 2 Jahre alte Sohn zusammen mit den Eltern der Mutter. Man hat einen schönen gemeinsamen Nachmittag verbracht – die Tochter wollte unbedingt noch das alte Schaukelpferd sehen, von dem die Großeltern erzählt hatten…
Als der Vater gerade überlegt, ob er die Füße hochlegen soll, ertönt ungewöhnlicher Lärm von der Straße her, wohl direkt vor dem in der Kurve an der Durchgangsstraße liegenden Haus. Beide schrecken auf: durch das Bild an der Wand fährt ein Auto ins Zimmer. Zwei Schreie – ein »Rette dich!« und zwei Hechtsprünge zur Seite. Wo vorher der Couchtisch stand, rollt ein Auto quer durchs Zimmer und bleibt an der gegenüberliegenden Wand stehen. Schrecksekunde – dann steigt ein verwirrt, nicht ganz wach wirkender Mann aus dem Auto, geht einige Schritte und sieht sich um. Steigt wieder in das stark verbeulte, aber irgendwie noch fahrtüchtige Auto, legt stark knirschend den Rückwärtsgang ein und setzt zurück.
Wie lange das Ganze dauert, ist im Nachhinein schwer zu sagen; jedenfalls reagiert der Vater geistesgegenwärtig, springt zum Auto und will den Fahrer, einen mittelkräftigen jungen Mann hindern wegzufahren…

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Wohnungsbau in Buch-Süd
Am Mittwoch, dem 16. 5., findet von 18 bis 21 Uhr eine Bürgerwerkstatt zum Rahmenplan Buch-Süd in der Feste Scheune Buch, Alt-Buch 45, statt. Anwesend sein werden Vertreter des Bezirksamts Pankow und das mit der Erarbeitung des Rahmenplans beauftragte Stadtplanungsbüro PFE.
»Ziel ist es, neuen Wohnraum zu schaffen, die Versorgung der neuen Bewohnerinnen und Bewohner sowie der jetzigen Anwohner mit den nötigen Einrichtungen der sozialen und grünen Infrastruktur zu gewährleisten sowie den Biotechnologiecampus durch Ausweisung neuer Flächen zukunftsfähig zu machen«, erklärte das Planungsbüro.
Wichtigste Grundlage ist das »Integrierte städtebauliche Entwicklungskonzept« (ISEK) für den Ortsteil Buch aus dem Jahr 2014/2015 sowie die damals stattgefundenen Bürgerwerkstätten, in denen verschiedene Struktur- und Nutzungskonzepte für das Untersuchungsgebiet Buch-Süd entwickelt wurden. Diese werden im ersten Teil der Veranstaltung erläutert und es können Rückfragen gestellt werden. Im zweiten Teil des Abends sind interessierte Bürgerinnen und Bürger dazu aufgerufen, die Vor- und Nachteile der verschiedenen Nutzungskonzepte mit den Planenden zu diskutieren sowie Hinweise und    Ideen für die weitere Planung einzubringen…

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