Aktuelles

WiltbergstraßeEndlos-Baustelle Wiltbergstraße
Arbeiten liegen derzeit »voll im Soll« – Ende 2018 wird Bauabschnitt beendet
Mitte Januar herrschte Bautätigkeit auf der Kreuzung Wiltbergstraße/ Walter-Friedrich-Straße in Buch. Tiefbauarbeiten sind hier im Gange für eine bis zu 8 m tiefe Baugrube. Der verantwortliche Bauleiter für den Wiltbergstraßenausbau, Frank Kirsch, umschreibt das Projekt augenzwinkernd als den U-Bahnhof Alexanderplatz im Kleinen. Die Berliner Wasserbetriebe werden hier einen Schacht verlegen, andere Medien kommen hinzu.  
Das Straßenausbauprojekt fühlt sich an, als würde es kein Ende nehmen. Doch Kirsch erklärt: »Wir sind voll im Soll«. Er ist optimistisch, den aktuellen 2. Bauabschnitt von der Schlossparkpassage bis zum Lindenberger Weg Ende dieses Jahres beenden zu können.

Unliebsame Überraschungen erleben die Bauleute dennoch immer wieder. »Nach wie vor haben wir mit alten Leitungen zu kämpfen, die in keinem Plan vermerkt und niemandem zuzuordnen sind«, erzählt der Bauleiter. Aufwendig müssen dann Telekommunikationsunternehmen, Gasag und andere abgefragt werden. »Im günstigsten Fall prüft Vattenfall, ob Spannung auf der Leitung liegt, um sie zu kappen…

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FornellBürgermeister überraschend gestorben
Große Betroffenheit über den Tod des Panketaler Bürgermeisters Rainer Fornell
Die Betroffenheit und Trauer sind groß, seit bekannt wurde, dass Panketals Bürgermeister Rainer Fornell am Abend des 15. Januar überraschend einem Herzanfall erlegen ist. Der Schock über den frühen Tod des 53-jährigen engagierten und geschätzten Bürgermeisters, der gesund lebte und sich viel bewegte, ist nicht nur in der Gemeinde spürbar. Viele Menschen meldeten sich zu Wort und drückten ihre Betroffenheit aus.
Der Vorstand der SPD Panketal, dessen Mitglied Fornell war, verbreitete als erste die traurige Nachricht im Internet: »Wir alle sind über diesen plötzlichen und für uns alle kaum zu verstehenden Verlust schockiert und sehr traurig. Unser Beileid gilt seinen Angehörigen.« Die SPD Panketal habe  einen überparteilich äußerst beliebten Bürgermeister und einen besonderen Menschen verloren, den sie für seine klare Art, seine Menschlichkeit und seinen Humor sehr mochte. »Seine Gabe, mit Menschen zu reden und sie zu überzeugen wird uns sehr fehlen.«
Auch SPD-Unterbezirksvorsitzender und Landtagsabgeordneter Daniel Kurth drückte seine Fassungslosigkeit aus. Er beschrieb Rainer Fornell als einen »beliebten Bürgermeister, voller Tatendrang, nah bei den Menschen, fachlich versiert und in der Auseinandersetzung ein angenehmer Gesprächspartner. »Er konnte Menschen mitreißen…

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Spielplätze für über Zehnjährige
In Panketal gibt es 15 öffentlich zugängige Spielplätze, berichtet Fachbereichsleiter Stefan Kadatz. Als er 2005 seine Tätigkeit in der Panketaler Verwaltung begann, waren es nur sechs. Die Spielplätze sind überwiegend für Kinder bis etwa 10 Jahren gebaut worden. Für ältere Kinder ist das Angebot gering, einzig  in Sportvereinen oder Jugendeinrichtungen können sie ihre Freizeit verbringen,  Diese Problematik hat die Fraktion der Grünen sowohl im Sozialausschuss als auch in der Gemeindevertretung wiederholt vorgetragen.
Zusammen mit den Linken und Bündnis Panketal wurde jetzt ein Antrag formuliert, der in den Ortsteilen je einen ca. 2500 m² großen Konzeptspielplatz für 9- bis 13-Jährige vorsieht. Der genaue Standort ist noch nicht festgelegt; favorisiert ist in Zepernick der Schillerpark und in Schwanebeck die Gegend des Regenwasserrückhaltebeckens an der Karower Straße (Neu-Buch). Die genaue Abstimmung erfolgt zusammen mit der Verwaltung.
Auch die CDU/FDP-Fraktion schlägt einen Spielplatz vor: im Birkenwäldchen des Harzer Viertels soll ein für alle Kinder außerhalb der Kita »Birkenwäldchen« zugängiger Platz geschaffen werden.


B2 AnschlussZunahme des Verkehrs in Karow
Bürger kritisieren Ergebnisse der Erörterung für geplante B2-Anschlussverbindung
Das Land Berlin plant in Karow seit langem den Neubau einer 1,3 km langen Verbindungsstraße vom vorhandenen Anschluss an der B 2 (Straße Am Luchgraben) zum Knotenpunkt Alt-Karow/Bahnhofstraße. Eine Anbindung (160 m) an die Straße Am Hohen Feld ist vorgesehen. Perspektivisch soll auf der gesamten Ackerfläche ein neues Wohngebiet entstehen. Die B2-Anbindung soll auch als Erschließungsstraße für das künftige Quartier dienen.
2006 begann das Planfeststellungsverfahren für den B2-Anschluss, nach einer Überarbeitung und erneuten öffentlichen Auslegung hatte es 2014 insgesamt 565 Einwände von Bürgern und Trägern öffentlicher Belange gegen das Straßenbauprojekt gegeben. Am 27./ 28. November 2017 fand die (nicht öffentliche) Erörterungsveranstaltung in Buchs Feste-Scheune statt.
Deren Ergebnis ist für die betroffenen Bürger ernüchternd. »Die vielen Einwände der Karower haben sich nirgendwo niedergeschlagen, vorgeschlagene Alternativen wurden nicht geprüft«, so die Karowerin Katharina Ertl…
Foto: SenatsverwaltungVerkehr

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ÖPNV-Planungen in Pankow
Verbesserung des Öffentlichen Personennahverkehrs« hieß der Tagesordnungspunkt der jüngsten BVV Pankow. Beschlossen wurde, sich beim Senat für Neubaustrecken einzusetzen.

Ab 2022 sollen realisiert werden:
• Verlängerung der M2-Straßenbahntrasse zur Erschließung des Neubaugebietes »Blankenburg Süd«, vom S-Bhf Blankenburg zur Pasewalker Straße
• Neubau einer Straßenbahnergänzung zwischen Bhf. Pankow und Pasedagplatz (über Ortskern Heinersdorf)

Ab 2027 sollen realisiert werden:
• Neubau einer Straßenbahntrasse Rathaus Pankow – U-Bhf. Turmstraße.
• M1-Tram-Verlängerung von Rosenthal-Nord bis S-/U-Bhf Wittenau.
• Wiederinbetriebnahme der Stammstrecke der »Heidekrautbahn« mit Anbindung zum Bahnhof Gesundbrunnen (und mit Haltepunkt Blankenfelde)

Realisierung ab 2035:
• Neubau Straßenbahntrasse Prenzlauer Berg – Ostbahnhof
• Straßenbahn Am Steinberg/Prenzlauer Promenade bis Pasewalker Straße

Neue U-Bahn-Strecken werden nicht verfolgt, solange genannte Maßnahmen nicht umgesetzt sind.


BetriebskostenVorzeigequartiere mit Haken
Geschockte Mieter: Nebenkostennachzahlung von vielen hundert Euro
Einmal im Jahr kommt die Betriebskostenabrechnung. Die Mieter des 2015 fertig sanierten Centralpalais im LudwigPark in Buch erlebten kürzlich eine böse Überraschung – ihre Betriebskostennachzahlungen beliefen sich auf bis zu 2200 Euro. Ein Schock für viele im zu Ende gehenden Jahr.
Das Problem ist kein Einzelfall. Auch in den anderen denkmalgerecht sanierten Gebäuden des ehemaligen Alte-Leute-Heims an der Zepernicker Straße mussten viele Mieter schon vor geraumer Zeit nach ihrem ersten Wohnjahr mit extrem hohen Nachzahlungen der Betriebskosten zurechtkommen.  
Hohe Nebenkostennachzahlungen sind auch im jüngsten Vorzeige-Wohnquartier an der Wiltbergstraße 50 keine Seltenheit.  Auch dort, im Ludwig-Hoffmann-Quartier, herrscht bei vielen Mietern Entsetzen über Nachzahlungen von im Schnitt 1000 Euro. Für eine ca. 60 m2 große Wohnung für die bei Mietvertragsunterzeichnung eine Nettokaltmiete von 550 Euro plus 180 Euro Nebenkosten avisiert worden war, zahlt das Mieterpaar nun 300 Euro Nebenkosten. »Ein dicker Hammer«, so der Mieter, »weit über 1.000 Euro betrug die Nachzahlung für 2016. Bleibt die Frage, mit welchen Forderungen wir im nächsten Jahr konfrontiert werden. Lange können wir da persönlich nicht mehr mithalten«.
Im Quartier gibt es Wachschutz, eine Schrankenanlage und große Außenanlagen. Das treibt die Nebenkosten nach oben, aber auch die Heizkonditionen sind nicht sonderlich günstig. Abrechnungstechnisch ist alles korrekt, auch der Berliner Mieterverein bestätigte das. Der Haken: die Mieter gingen von deutlich geringeren Mietkosten aus…

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