Top Thema des Monats November

BlankenburgErst Straßenbau, dann Wohnungen

Senat legt Augenmerk auf Infrastrukturplanung für »Blankenburger Süden«, aber das dauert
Das Projekt »Blankenburger Süden«, als riesiges Wohnungsbauprojekt geplant, steckt gerade mal in den Kinderschuhen und ist bereits heiß umstritten. Seit im März dieses Jahres auf einer von rund 700 interessierten Bürgern besuchten Informationsveranstaltung in Buchs Feste-Scheune die bisher öffentlich diskutierte Planung von max. 6.000 Wohnungen auf mindestens 10.000 heraufgeschraubt wurde, flammte der Protest auf. Bis dahin hatte das Bauvorhaben noch als gutes Beispiel transparenter Planungspolitik gegolten, in das über viele Monate Bürger und Blankenburger Akteure involviert waren. Das Vertrauen ist verspielt.

Die existenzielle Sorge vor einer Überbauung der Erholungsanlage Blankenburg treibt viele Anwohner um. Im Mai fasste die BVV Pankow einen Beschluss, dass aus ihrer Sicht das Neubauprojekt nur auf den freien Flächen südlich des Blankenburger Pflasterwegs zu planen sei. Das letzte Wort wird hier das Abgeordnetenhaus haben.
Im Sommer verkündete schließlich die Berliner Senatsverwaltung für Stadtentwicklung und Wohnen eine zeitliche Verschiebung der Entscheidung über Art und Umfang des umstrittenen Bauprojekts. Die bislang diskutierten drei Planungsvarianten sind beseite gelegt. Eine neue Variante soll in der Verwaltung entwickelt werden. Dafür seien jedoch Voruntersuchungen nötig…

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