Top Thema des Monat Juni

GewaltGewaltvorfälle in Buch gestiegen
Innerfamiliäre Gewalt, Jugendgewalt und Gewalt an Schulen – Prävention wird dagegen gesetzt
Die Zahlen vom Amt für Statistik Berlin-Brandenburg und die Veröffentlichung des »Berliner Monotoring Gewaltdelinquenz 2023« von der Senatsverwal- tung für Inneres und Sport sprechen eine deutliche Sprache. Die Themen innerfamiliäre und partnerschaftliche Gewalt, Gefährdung von Kindern, Gewalt an Schulen sowie Jugendgewalt treten in Buch immer verstärkter auf (Ergebnis für 2022). In Bezug auf ganz Pankow betrachtet sind die Zahlen hier am höchsten.

So gab es z. B. 11 Gewaltvorfälle an Schulen, das bedeutet eine Häufigkeitszahl (HZ) von 574. (Die Häufigkeitszahl ist das relative Vorkommen bezogen auf 100.000 Einwohner)), in Karow hingegen war die HZ »nur« 108.  Die Häufigkeitszahl für innerfamiliäre und partnerschaftliche Gewaltvorfälle lag in Buch bei 638 – ein Plus von 20,6 % gegenüber dem Vorjahr. Karow hingegen wies die HZ von 278 (Zunahme von 97,2 %) und Blankenburg/ Heinersdorf/Märchenland von 205 (-34,3 %) auf. Rohheitsdelikte (Tatverdächtige zwischen 8-21 Jahren) gab es in Buch 282, in Karow 79 und Blankenburg/Heinersdorf/Märchenland 199. 
»Die Themen decken sich auch mit Erfahrungen aus Schwerpunktregionen in anderen Berliner Bezirken nach Pandemie, Energiekrise und Kriegsgeschehen. Warum die Effekte dieser gesamtgesellschaftlichen Herausforderungen besonders Gegenden wie Buch treffen, muss noch wissenschaftlich untersucht werden« erklärte die Bezirksstadträtin für Jugend und Familie, Rona Tietje, auf Anfrage von »BB«. Eine Hypothese sei, dass die Zusammensetzung der Bevölkerungsstruktur dazu führe, dass die alle betreffenden Effekte hier nicht ausreichend aufgefangen werden konnten und können…

Ausführlicher in der Printausgabe