Aktuelles

AufnahmeheimUnterkunft für Geflüchtete mit neuem Betreiber
Die Prisod GmbH hat zum Ende Januar ihre Trägerschaft für die Erstaufnahmeeinrichtung für Geflüchtete in der Groscurthstraße in Buch überraschend zum 31. 1. 2023 beendet. Neuer Betreiber ist die milaa gGmbH, eine 100-prozentige Tochter des Evang. Diakonievereins.
Die Prisod hatte zuvor insbesondere Landesbehörden wegen der fehlenden Zusammenarbeit kritisiert, als es in Buch zu zahlreichen Anwohnerbeschwerden gekommen war (»BB« berichtete). Sprecherin Monika Hebbinghaus vom Landesamt für Flüchtlingsangelegenheiten (LAF) erklärte auf »BB«-Anfrage: »Das LAF hat mit dem Betreiber sowie mit dem Integrationsbereich des Bezirksamtes Pankow zahlreiche Gespräche geführt.

In Konsequenz wurde eine Reihe von Maßnahmen ergriffen, um Entlastung zu schaffen. Das LAF hat in der Unterkunft ein neu entwickeltes Projekt zur Unterstützung der Familien aus Moldau angebunden, um die Mitarbeitenden zu entlasten. Darüber hinaus wurde das Projekt ‘Lernreich’ an die Unterkunft vermittelt, das schulische Angebote für die Kinder anbietet, die noch keinen Schulplatz vom Bezirk zugewiesen bekommen haben…

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RichtfestRichtfest in  Buch für 7-Geschosser
Im vergangenen Sommer begannen die Bauarbeiten  für das neue Wohnprojekt »Hofgarten« in Alt-Buch 44-46, gleich neben dem leerstehenden Wohngebäude des Seniorenheimes »Am Schlosspark«. Mittlerweile steht der Rohbau des siebenstöckigen Gebäudes, in dem es 58 Eigentumswohnungen geben wird, 17 davon sind bereits verkauft. 
Am 9. Februar um 13 Uhr feiert der Wohnprojektentwickler Bonava Richtfest für das neue Wohnhaus. Gebaut wurden 1- bis 5-Zimmer-Wohnungen zwischen 39 und 120 Quadratmetern Wohnfläche und jeweils einem Balkon.…

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Radschnellweg kommt nur langsam voran
Fertigstellungstermin des 18 km langen Panke Trails wurde auf 2030 verschoben
Ursprünglich sollte der 18 km lange Radschnellweg »Panke Trail«, der von Berlin-Mitte nach Karow führen soll, 2026 fertiggestellt sein. Zwei Jahre Bauzeit hatte man anfangs eingeplant. Doch der Baubeginn ist momentan ungewiss. Angestrebtes Ziel der Senatsverkehrsverwaltung: Fertigstellung im Jahr 2030. 
Die 3 Meter breite, asphaltierte und beleuchtete Trasse soll ab dem S-Bahnhof Karow zunächst parallel der S-Bahn in Richtung Zentrum führen. Im Bereich des S- und U-Bahnhofs Pankow teilt sich die Trasse in zwei Arme. Der eine Arm verläuft in Richtung Südwesten über Gesundbrunnen bis zum Nordbahnhof, die zweite Abzweigung in Richtung Süden führt über Prenzlauer Berg bis zur Torstraße in Mitte.
Die landeseigene GB infraVelo GmbH wird den Bau des Projekts durchführen …            

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ContainerlagerSchäden an Containern
Zwischengelagert in Blankenburg und nun zu großen Teilen unbrauchbar
Am Blankenburger Pflasterweg  werden seit einiger Zeit Wohncontainer zwischengelagert (Foto), die der Unterbringung von geflüchteten Menschen dienten. Berlin erlebt weiterhin eine angespannte Lage. Für die nach Deutschland kommenden Flüchtlinge werden dringend Wohnplätze benötigt. Warum nicht die in Blankenburg geparkten Container revitalisieren, ist eine berechtigte Frage. Auch für CDU-Abgeordneten Dirk Stettner, der bei der zuständigen Senatsverwaltung für Integration, Arbeit und Soziales nachfragte. Am Standort befinden sich derzeit 43 vollständige Wohnmodule – je zwei Wohncontainer und ein Küchen-/Sanitärcontainer –, außerdem zwei unvollständige Wohnmodule sowie vier Gemeinschaftsmodule und zwei Pförtnercontainer.
Die Container stammen aus den rückgebauten Standorten der Geflüchtetenunterkünfte Lissabonallee und Hohenschönhauser Straße…

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KeramikWer kennt diese Keramiken?
Im Club »Der Würfel« in der Wolfgang-Heinz-Straße in Buch hängen vier keramische Reliefs, über die es leider keine Informationen gibt. Zu vermuten ist, dass es sich um Werke handelt, die im Rahmen von »Kunst am Bau« in Auftrag gegeben worden und bereits in den 1970er/80er Jahren entstanden sein könnten. Wer kennt diese Werke bzw. ihren Schöpfer, ihre Schöpferin?
Bitte melden beim »BB« unter Tel. 941 54 28 oder Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!.            

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Sofia und PilotSafia und das fliegende Observatorium
Die Karower Physiklehrerin Dr. Safia Ouazi durfte in die Stratosphäre fliegen
Zugegeben, die Überschrift klingt ein bisschen nach dem Titel eines Märchenbuchs. Aber tatsächlich ist ein kleines Märchen für Dr. Safia Ouazi wahr geworden. Sie ist nämlich mit dem flie- genden Observatorium namens SOFIA (Stratospheric Observatory For Infrared Astronomy) von Kalifornien aus direkt in die zweite Schicht unserer Erdatmosphäre geflogen. Safia in SOFIA also; und beide haben es verdient, etwas bekannter zu werden.
Beginnen wir mit Dr. Safia Ouazi. Sie ist seit sieben Jahren Physik- und Mathelehrerin im Robert-Havemann-Gymnasium in Karow und radelt, so es das Wetter zulässt, täglich von Pankow in die Achillesstraße. Und dass dies so ist, ist schon die erste Besonderheit. Denn geboren wurde Safia in Frankreich und promoviert hat sie in Paris zu einem Thema der Festkörperphysik. Ihre wissenschaftliche Karriere führte sie in die Schweiz, nach Halle und Hamburg. Aber es waren immer nur temporäre, projektbezogene Anstellungen, wie es leider in der Wissenschaft immer üblicher wird. Und der Aufwand, das Leben mit Familie und den drei Kindern immer wieder neu zu starten, neue ansprechende Wohnungen, Schulen, Kitas zu finden, kostete immer mehr Kraft.  Da keine Aussicht auf Besserung bestand, beschloss Safia, ein Angebot aus Berlin anzunehmen und als Quereinsteigerin Lehrerin für Physik und Mathematik zu werden.
Das aber bedeutete für die 43-Jährige, sich von der stark auf die Untersuchung von Nanostrukturen spezialisierten Wissenschaftlerin zu einer in allen Gebieten der Physik und auch der Mathematik bewanderten Lehrerin zu verwandeln. Sie lehrt in allen Klassenstufen des Gymnasiums…

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Zehngeschosser DichtestudieZehngeschosser in Karow geplant
Verdichtungsstudie des Senats offenbart Extremlösungen in Wohnungsdichte und -höhe
Der Verein »Wir für Karow« hat es endlich geschafft, der Senat rückte nun die sogenannte, von Bausenator Andreas Geisel in Auftrag gegebene Verdichtungsstudie für die drei geplanten Karower Wohnquartiere – Karow-Süd, Am Teichberg, Straße 52 – heraus.  Was sich jetzt für die Anwohner darstellt,  ist monströs. 
Es gibt Varianten in dieser Studie, die eine geht von knapp 5.000 Wohneinheiten, die andere von knapp 4.700 aus, die hier aus dem Boden wachsen sollen. Es bedeutet, dass Karow von etwa 20.000 Einwohnern auf etwa 30.000 wachsen wird. Gebaut werden soll dicht und deshalb auch hoch. Einige Häuser mit mehr als zehn Geschossen sind vorgesehen. 
Eigentlich hatten sich engagierte Karowerinnen und Karower ihr Leben im Pankower Ortsteil anders vorgestellt. »Karow ist schön und soll es auch bleiben«, ist ihr Motto. Der Bürgerverein »Wir für Karow« hatte mittels eines Bürgerantrags in der Pankower BVV erreicht, dass die Planungen auf max. 2.000 Wohnungen mit höchstens vier Geschossen reduziert, eine Verkehrslösung vor Bebauung herbeigeführt werden muss und die Lösung des Schichtenwasserproblems erfolgt. Der Antrag wurde im November 2020 beschlossen. Das alles war, kurz bevor der Senat die Planungen für das Großbauprojekt an sich zog. Bürgerbeteiligung ade.
Nun liegt die Verdichtungsstudie vor und sie beunruhigt die Akteure vor Ort…
Abb.: Senstadt

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