Aktuelles

Ballonplatz BaumfaellungBallonplatz ohne Bäume
Nicht nur die direkten Anwohner des Ballonplatzes in Neu-Karow sind geschockt. Insgesamt 27 Silberahorne wurden hier im Februar gefällt. Kerngesunde Bäume, die seit den 1990er Jahren versuchten, in den Himmel zu wachsen. »Die straßenbegleitenden Bäume zwischen den Pkw-Parkstreifen und dem Bürgersteig müssen alle gefällt werden. Es handelt sich hierbei um ein Privatgrundstück der berlinovo«, informierte Ulrich Kaliner, Leiter der Unternehmenskommunikation. Die Verkehrssicherheit im Bereich des Bürgersteigs sei durch Wurzelwachstum nicht mehr gegeben gewesen.

»Die Wurzeln haben die Plattenbeläge angehoben, so dass eine Stolpergefahr für die Fußgänger besteht. Es wurden deshalb im Laufe der Zeit immer mehr der verlegten Betonplatten herausgenommen und die Lücken verfüllt.« 
Es folgten »Beprobungen des Aufbaus des Gehwegs«, zudem sei ein Baumsachverständiger eingeschaltet worden. Im Ergebnis der Abwägung aller Vor- und Nachteile wurde die Baumfällung festgelegt. Bei der Pflanzung der Bäume habe es Fehler gegeben. Sie standen zu eng nebeneinander und sehr nah am Gebäude, so dass sie sich gegenseitig im Wachstum behinderten. Außerdem sei die Baumart Silberahorn für die örtlichen Gegebenheiten nicht geeignet…

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Kinder- und Jugendprojekte in Gefahr
Die Zukunft sieht nicht gerade rosig aus für die Kinder- und Jugendarbeit, die Familienförderung sowie die Schulsozialarbeit im Bezirk Pankow. Gravierende Kürzungen stehen ins Haus. Die Einschnitte betragen mind. 12  Prozent, Tarifanpassungen aus 2024 und 2025 sollen wieder gestrichen und aktuelle Tarifsteigerungen im öffentlichen Dienst nicht berücksichtigt werden. All dies gefährdet die zentralen Angebote für Kinder, Jugendliche und Familien in Pankow gewaltig. Es bedeutet konkret, dass Arbeitsverträge nicht mehr tarifgerecht erfüllt werden können. Arbeitszeiten werden reduziert, Angebote der offenen Kinder- und Jugendarbeit, der Familienförderung und der Schulsozialarbeit eingeschränkt oder eingestellt. Viele Einrichtungen müssen damit rechnen, dass ihre Mittel nur bis Ende Oktober 2026 ausreichen – nach Halloween droht faktisch die Schließung.

Deshalb fordern Freie Träge die sofortige Rücknahme von Kürzungen und starteten eine Online-Unterschriftenpetition (innn.it), die an Pankows Bürgermeisterin Dr. Cordelia Koch und die Stadträtin für Jugend und Familie, Rona Tietje, gerichtet ist…

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Kaffeewette65 Kaffeepakete aus Buch und Karow
Pankow sammelte insgesamt 625 Pakete für die Kältehilfe im Bezirk
Vom 19. Januar bis 5. Februar lief die diesjährige Berliner Kaffeewette, eine Spendenaktion zugunsten der Berliner Kältehilfe (»BB« berichtete). Alle Berliner Bezirke waren mit dabei, obwohl kurzzeitig ein Verbot durch die Senatskanzlei im Raum stand. Pankow beteiligte sich erstmals an dem Wettbewerb. Ziel war, mindestes 500 Kaffeepäckchen zu sammeln. 
Auch im Bürgeramt in Buch war eine Spenden-Abgabestelle eingerichtet worden. Die Spannung war groß – wie viel würde Pankow zusammentragen können? Die gute Nachricht vorweg: Es kamen 625 Kaffeepakete zusammen im Bezirk, gespendet von Pankowerinnen und Pankowern…

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Ein Masterplan für Buch
Initiiert vom Bucher Bürgerverein und in Zusammenarbeit mit weiteren Bucher Akteuren findet am Mittwoch, dem 4. März, um 17.30 Uhr eine Bürgerveranstaltung statt. Es geht um Vorschläge und Ideen für einen »Masterplan für Buch« (siehe »BB« 2/2026). Wohnen, Arbeiten, Bildung, Kultur und Erholung – was braucht Berlin-Buch, um ein lebenswerter Ort zu bleiben – das ist die zentrale Frage. 

Möglichst viele interessierte Bürgerinnen und Bürger sind eingeladen in den Saal des MDC.C auf dem Campus Buch, Robert-Rössle-Str. 10.


TeilhabenetzNetze zwischen Jung und Alt
Das Projekt Teilhabenetz Pankow stärkt Kontakte zwischen Generationen und tut etwas gegen Einsamkeit
Wenn Bohdan und Herr Sommeregger zusammenkommen, ist das fast wie ein Familientreffen. Bohdan, der junge Mann, der allein aus der Ukraine nach Deutschland kam, hat in dem älteren Mann so etwas wie eine Vaterfigur gefunden. Sie treffen sich regelmäßig und verbringen Zeit miteinander, sie kochen am Wochenende, trinken mal einen Kaffee zusammen – und reden. Sommeregger erfuhr viel aus dem Leben des jungen Mannes und Bohdan fühlt sich verstanden und lernt nebenbei immer besser Deutsch. Sie mögen sich – und profitieren gegenseitig von ihrer Freundschaft. Begonnen hatte alles beim gemeinnützigen Verein Sonay Soziales Leben e. V., ganz konkret dem Projekt Teilhabenetz Pankow, das Altenhilfe und Jugendarbeit miteinander verbindet. In dem Projekt werden junge Ehrenamtliche an Menschen über 60 Jahre aus Pankow vermittelt, die sich einsam und isoliert fühlen und Lust auf gemeinsame Unternehmungen haben. 
Herr Sommeregger wollte soziale Kontakte. Bohdan meldete sich als Ehrenamtlicher beim Verein, um älteren Menschen Zeit zu widmen und wohl auch, um Orientierung und Halt in dem ihm fremden Land zu finden. Jana Frisch, die das Projekt Teilhabenetz leitet, hat die beiden zusammengebracht. »Das ist eine der schönsten Begegnungen, die wir vermitteln konnten. Es zeigt, dass Menschen verschiedener Generation sich gegenseitig stärken können«.  
Bohdan und Herr Sommeregger sind nur ein Beispiel von Dutzenden anderen. Der Verein startete die Initiative gegen  soziale Isolation und Einsamkeit und will generationenübergreifenden Austausch fördern. In Pankow leben 62.000 Menschen, die älter als 65 Jahre alt sind. Gleichzeitig sind im Bezirk etwa 33.000 junge Menschen zwischen 18 und 27 Jahren zu Hause. Das Thema Einsamkeit ist bei allen präsent. Das Teilhabenetz setzt hier an.
»Junge Ehrenamtliche treffen sich einmal wöchentlich für mind. 90 Minuten mit einer Seniorin oder einem Senior. Wir unterstützen beim Kennenlernen und sind immer ansprechbar«, sagt Jana Frisch …

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