Aktuelles

Katharina Witt zu Besuch in Buch
Kathi Witt
Gespannte Erwartung in der AWO-Flüchtlingseinrichtung in Buch. Dann endlich kommt sie – Katarina Witt, eine der erfolgreichsten Eiskunstläuferinnen der Geschichte, in ihrer Funktion als Botschafterin der deutschen Postcode Lotterie. Im Gepäck hat sie 30 000 Euro für das Gemeinschaftsgartenprojekt auf dem Gelände des »Refugiums« in der Groscurthstr.
Sie ist unkompliziert, die 53-Jährige, versucht die Atmosphäre aufzulockern und stellt viele Fragen.

Kathi 2


Zahlreiche Hochbeete begutachtet sie, verwechselt schon mal die vielen Kräuter mit Gemüsepflanzen (»Ich bin eine typische Stadtpflanze…«) und freut sich über die blühenden Margeriten. 
Als sie dann gemeinsam mit dem Bewohner Hakim Azimi einen Baum pflanzen soll, greift sie beherzt zum Spaten…


Lesen Sie ausführlicher in unserer akt. Printausgabe


Panke-Trail von Mitte nach Karow
Beleuchteter Radschnellweg könnte 2022 kommen
Der Verkehrssenat hatte im Mai zu einem Bürgerdialog geladen, um über den geplanten Radschnellweg »Panke-Trail« zu diskutieren. Ideen der Bürger sollen in die Planung einfließen.
Nach langer Vorarbeit (etwa 40 Strecken wurden abgewogen) hat sich nun eine Routenführung herauskristallisiert, die fachlich am besten bewertet wird. Der 18 Kilometer lange »Panke-Trail« wird den Bezirk Mitte mit dem S-Bahnhof Karow verbinden. Etwa am Pankower Tor soll sich die Strecke aufsplitten – einmal in Richtung Schönhauser Tor und zum anderen zum Nordbahnhof.
Der nachts beleuchtete Trail verläuft entlang von Hauptverkehrsstraßen und ist je Fahrtrichtung mindestens drei Meter breit, auf kleineren Wegen sollen die Zweirichtungsverkehrsspuren mindestens vier Meter breit sein. An Kreuzungen gilt Vorrang für den Radverkehr. Fußwege verlaufen getrennt vom Radweg. Frühestens 2022 könnten die Bauarbeiten für den »Panke-Trail« beginnen.


Fontane-Birnbaum blüht in Buch
BirnbaumDas »Fontane-Eck« in Buch feierlich eingeweiht
Das trübe Regenwetter sei eigentlich positiv, erklärte Fontane-Freund Adolf Henke mit Blick auf den Anlass der Feierstunde, zu der sich eine Schar Bucherinnen und Bucher am 16. Mai an der Karower Straße versammelt hatte. Hier befindet sich eine kleine Grünanlage namens Fontane-Eck gleich hinter »Il Castello«, wo Fontane einst bei seinem Besuch in Buch im Jahr 1860 nächtigte. Die vormals unansehnliche Grünfläche hat sich seit kurzem gemausert. Das Hochbeet wurde in Ordnung gebracht und ein Birnbaum gepflanzt. Dass es soweit kommen konnte, ist Rosemarie und Adolf Henke und dem Ehepaar Paatzsch zu danken, die als »Fontane-Freunde« für die »Fontane-Eck«-Idee auch in der Pankower BVV warben.
Am 16. Mai nun feierten sie, vom Wetter unterstützt, die Baumpflanzung …

Lesen Sie ausführlicher in unserer akt. Printausgabe


Sperrung der Sellheimbrücke
Vom 3. 6. bis 15. 6. ist die Sellheimbrücke zwischen Karow und Blankenburg voll gesperrt. Auf der Brücke über den Berliner Außenring der DB sowie auf deren angrenzenden Rampen wird der Fahrbahnbelag instandgesetzt. Lediglich die Linienbusse der BVG dürfen die Baustelle wie gewohnt passieren. Der Fußgänger- und Radfahrverkehr wird nicht beeinträchtigt. Die Umleitungen sind ausgeschildert…

Lesen Sie ausführlicher in unserer akt. Printausgabe


Fotografier deinen Bucher Kiez!
Noch bis zum 1. Juli können Alteingesessene und neu zugezogene Bucher Jugendliche, junge und auch ältere Erwachsene den Stadtteil Buch aus ihrer jeweils individuellen Perspektive fotografierend erkunden. Der Bildungsverbund Buch hat in Kooperation mit den Bucher Künstlern, Dominik Steinmann und Stephan Thierbach, sowie weiteren Bucher Einrichtungen und Vereinen das Fotoprojekt »#meinmeinKiez« organisiert.
Unter #meinmeinKiez können Interessierte bis zu den Workshops, die am 2. bis 4.7. und am 16./17. 7. stattfinden, auf Instagram Fotos hochladen und teilen oder auch per Mail an Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein! senden. Anschließend konzipieren die Teilnehmer im Jugendklub »Der Alte« eine Ausstellung mit ausgewählten Fotografien von Buch.


Speicher GaststaetteNeue Ausflugsgaststätte im Speicher
Im Speicher des Guts Hobrechtsfelde öffnet ab 1./2. Juni eine neue gastronomische Einrichtung: »Alter Speicher«. Betrieben wird er von dem gastronomisch erfahrenen Team um Mike Carroll, Thomas Lubin und Christian Fröhlich. Ab sofort ist hier jeden Samstag, Sonntag und an Feiertagen von 11 bis 19 Uhr geöffnet. Im Gastraum finden ca. 50 Gäste Platz, auf der Terrasse insgesamt 60 …

Foto: Förderverein Naturpark Barnim

Lesen Sie ausführlicher in unserer akt. Printausgabe


Sondermüll in Karow abgelegt
Nach Bürgerinfos reagierte das Bezirksamt Pankow überraschend schnell
Karow hat viele idyllische Flecken. Allerdings ist es mit der beschaulichen Ruhe durch die Bauarbeiten der Bahn und die damit zusammenhängenden Umleitungen und den Schienenersatzverkehr häufig vorbei. Ruhe kann der gestresste Hauptstädter zum Beispiel noch auf der Straße 40 finden, einer schnurgeraden Allee zwischen zwei Feldern unweit des Berliner Außenring-Bahndamms, die über den Upstallgraben in Richtung Blankenburger Chaussee führt. Auf beiden Seiten der vor wenigen Jahren neu asphaltierten Straße finden sich uralte Bäume und Sträucher. Mütter mit Kindern, Rentner oder Liebespaare gehen auf dem abgelegenen Weg gern spazieren, Biker lassen wegen der guten Sicht und des tadellosen Asphalts auch mal kurz ihre Maschinen aufheulen. Sonst ist hier außer Bienensummen und Vogelgezwitscher nichts los.
Leider zieht die Idylle auch Kriminelle an. In der Nacht zum 2. April legten Unbekannte am Straßenrand eine Lkw-Ladung Sondermüll ab. Auf mindestens acht mannsgroßen weißen Plastiksäcken warnten große grüne Lettern: »Mineralfaserabfälle. Inhalt kann krebserregende Faserstäube freisetzen«. Zwischen die dickwandigen Gift-Spezialsäcke hatten die Täter blaue Müllsäcke geworfen, aus denen Reste von Styropor hervorquollen.
Das Entsetzen der Anwohner und der Erholungssuchenden war groß, diverse informierten telefonisch oder per App das Ordnungsamt Pankow oder riefen sogar den Polizei-Notruf 110 an. Schließlich ist das wilde Verklappen von Müll kein Kavaliersdelikt.
Werden die Täter beim Abladen erwischt, drohen Bußgelder bis 1500 Euro. Das passiert allerdings praktisch nie…

Lesen Sie ausführlicher in unserer akt. Printausgabe