Aktuelles

Buergermeister Wonke»Abwarten ist nicht meine Sache«
Jüngster Bürgermeister Brandenburgs: Max Wonke aus Panketal
Er ist der jüngste amtierende Bürgermeister Brandenburgs: Max Wonke, 31 Jahre alt, studierter Argrarwissenschaftler, Ortsvorsitzender der SPD Panketal und seit Juni Bürgermeister der fast 21.000 Einwohner starken Gemeinde. Nachdem der langjährige Bürgermeister Rainer Fornell überraschend Anfang des Jahres verstorben ist, hatte es Neuwahlen gegeben.
 Panketal zählt zu den einkommensstärksten Gemeinden Ostdeutschlands, die Arbeitslosenquote liegt bei etwa 4,1 Prozent. »BB« hat den neuen Bürgermeister im Panketaler Rathaus besucht.
»BB«: Mit 31 Jahren Bürgermeister – das schafft nicht jeder. Haben Sie sich schon in die neue Rolle einfügen können?

Max Wonke: Wäre ich mit 25 Bürgermeister geworden, wäre es für mich viel schwieriger. In den vergangenen Jahren gab es für mich einen deutlichen Zugewinn an kommunalpolitischen Erfahrungen, die mich haben wachsen lassen.
Vor über zehn Jahren begann ich, mich in der Kommunalpolitik zu engagieren, bin in die SPD eingetreten, saß im Finanzausschuss, wurde Gemeindevertreter und 2008 in den Ortsbeirat Zepernick gewählt. Alles ehrenamtlich und parallel zu meinem Studium. Zusätzlich saß ich im Kreisausschuss für Landwirtschaft als sachkundiger Bürger. Kommunale Prozesse sind mir daher nicht fremd.
»BB«: Stichwort Landwirtschaft – was bringt einen Randstädter auf dieses Feld?
Max Wonke: Ich bin in Panketal ohne direkten landwirtschaftlichen Bezug aufgewachsen, das stimmt. Mein Vater ist Bauarbeiter, meine Mutter Neurochirurgin. Eigentlich wollte ich ja Medizin studieren, mein Abidurchschnitt reichte aber nicht ganz. Abwarten ist nicht meine Sache, also habe ich mich völlig umorientiert. Die Agrarwissenschaften interessierten mich. Sie sind sehr dynamisch. Gerade größere Landwirtschaftsbetriebe sind hochinnovativ und oft Vorreiter bei der Nutzung verschiedener neuer, oft GPS-gestützter Technologien…

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Umleitung Umleitung erst im Oktober vorbei
Als neuer Termin für die Aufhebung der Umfahrung der Wiltbergstraße in Buch ist in Absprache mit der Verkehrslenkungsbehörde Berlin jetzt der 5. Oktober avisiert. »Ab 2. 10. beginnt die Einrichtung der neuen Bauphase sowie die Demontage der Umleitungsstrecke und dauert bis 5. 10. Spätestens im Laufe des 5. 10. ist die Wiltbergstr. zwischen S-Bhf Buch und Walter-Friedrich-Str. wieder in beide Richtungen befahrbar«, erklärte Bauleiter Frank Kirsch.


Fahrrad KraftKarow braucht Fahrradbügel am Bahnhof
CDU-Fraktion wirft Bezirksamt vor, langjährige Zusagen nicht eingelöst zu haben
Verwaltungsversagen« wirft die CDU-Fraktion Pankow dem Bezirksamt vor. Es geht um ein Thema, das seit 2013 von den Verordneten diskutiert wird: die Errichtung von zusätzlichen Fahrradabstellplätzen am S-Bahnhof Karow. Bereits damals forderten sie wegen des hohen Bedarfs der vielen radelnden Berufspendler mit einem Antrag in der Bezirksverordnetenversammlung (BVV) diese Abstellplätze. Das Bezirksamt versprach 2014 auf der Seite des Hubertusdamms – innerhalb der Buswendeschleife – 36 neue Fahrradbügel mit jeweils zwei Abstellmöglichkeiten zu errichten. Vier Jahre vergingen, nichts passierte. Im September 2017 bekräftigte die BVV Pankow mit einem erneuten Beschluss den Auftrag ans Bezirksamt, dieses wichtige Anliegen umzusetzen.
»Bis heute wurde das Versprechen nicht eingelöst«, ärgert sich Johannes Kraft, verkehrspolitischer Sprecher der CDU-Fraktion…

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Tauschbazar2Wer hat die größte Zucchini?
Auf dem Tauschbazar in Buch wurden Obst und Gemüse aber auch Ideen & Meinungen getauscht
Eine so wunderbare Idee braucht mutmaßlich ein wenig Zeit, um sich bekannt zu machen und den Zulauf zu bekommen, der ihr zusteht. Das Bucher Projekt BENN (Berlin entwickelt neue Nachbarschaften) hatte die Idee eines großen Tauschbazars geboren und im September erstmals umgesetzt.Tauschbazar Wer wollte, konnte im Garten des Bucher Bürgerhauses Beweise seiner künstlerischen, handwerklichen, gärtnerischen oder kulinarischen Kreativität ausstellen und sich an den Wettbewerben um die größte Zucchini, krummste Gurke, die schönste Torte oder das beeindruckendste Kunstwerk beteiligen. Einige Nachbarn – vor allem aus den Bucher Flüchtlingseinrichtungen – beteiligten sich. Man hätte den verschiedenen Wettbewerbsständen noch deutlich mehr nachbarliche Zuwendung gewünscht. Vielleicht im nächsten Jahr?
Tauschbazar3Beim Tauschbazar ging es natürlich auch ums Tauschen. Besonders Obst und Gemüse hatten sich als Objekte angeboten. Die Mitarbeiterinnen des BENN-Projekts der Albatros gGmbH tauschten aber auch gemeinsam mit ihren Bucher Kooperationspartnern aus Schule, Kita, Wohneinrichtungen Fragen & Antworten gegen Speisen & Getränke. Die Kommunikationsstände waren umlagert, an denen es um die regionalen Fragekomplexe Engagement, Bildung & Gesundheit, Kultur & Freizeit, Unterkünfte, öffentlicher Raum, Demokratie & Teilhabe ging.
Während einer abendlichen Podiumsdiskussion, zu der auch Pankows Bezirksbürgermeister Sören Benn gekommen war, wurden schließlich Meinungen über die Möglichkeiten guter Nachbarschaft ausgetauscht…

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Wunderkinder»Das erlebt man nur einmal«

Bucher Schule feierte mit einer Zirkus-Projektwoche 70-jähriges Jubiläum
Das erlebt man nur einmal im Leben« entfuhr es nach dem großen, mit lang anhaltendem Applaus bedachten Zirkus-Premierenfinale der Schulpädagogin Sabine Fröhlich. Sie war es, die vor anderthalb Jahren die Idee zu einer ganz besonderen Projektwoche für ihre Schule – die Marianne-Buggenhagen-Schule in Buch – hatte. Wunderkinder2Eine Projektwoche, die sich rund um den Zirkus drehen sollte. Bei Schulleiterin Heidrun Seele und den Kolleginnen und Kollegen rannte sie offene Türen ein. Sie meldeten ihren Kooperationswunsch beim 1. Ostdeutschen Projektcircus André Sperlich an und bekamen die Zusage. Der Zirkus würde nach Buch kommen!
Wunderkinder3Die Bucher Körperbehindertenschule feiert in diesem Jahr ihr 70-jähriges Bestehen und die 15-jährige Namensgebung. Das Projekt bot den idealen Rahmen, vom 10. bis 14. September ein Riesen-Zirkus- und Festspektakel in der Ernst-Busch-Straße 27 zu veranstalten. Es wurde eine gigantische, wohl unvergessliche Woche für alle Beteiligten – und beteiligt waren die gesamte Schule sowie viele Eltern und freiwillige Helfer…

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