Gesundheit & Forschung

Lange NachtDie klügste Bucher Nacht des Jahres 
Lange Nacht der Wissenschaften mit Veranstaltungen auf dem Campus Buch
Der Gesundheitsstandort Berlin-Buch lädt zur 26. Langen Nacht der Wissenschaften ein – am Sonnabend, dem 6. Juni, mit zahlreichen Führungen; Vorträgen und Aktionen (Ticketpreis 7,50/erm. 5 Euro, Familienticket 20 Euro).
Hier ist Forschung zu erleben, wenn die Einrichtungen des biomedizinischen Campus Berlin-Buch am Samstag, dem 6. Juni von 17 bis 23 Uhr ihre Türen öffnen (Kinderprogramm bereits ab 16 Uhr). Es gibt ein Programm für die ganze Familie mit Mitmachangeboten, Laborführungen, Workshops, Vorträgen, Rundgängen, Live-Quiz und interaktiven Infoständen.

Das MDC, das FMP, das Gläserne Labor und Biotechfirmen laden ein…
Foto: Campus Berlin-Buch/Peter Himsel 

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Iwanzowa BielkaEhrung für Prof. Heinz Bielka 
Nach dem Frühlingkonzert Eröffnung der Ehren-Galerie 
Junge, musikalisch hochbegabte Musikerinnen und Musiker haben, unterstützt durch ihre Lehrerin, die Klavierprofessorin Prof. Galina Iwanzowa-Bielka, am 13. Mai ein weiteres Mal bei einem Benefizkonzert auf dem Campus Buch ihr breites Repertoire klassischer Musik dargeboten. Die meisten der jungen Talente sind bereits Preisträger verschiedener internationaler Wettbewerbe. Schon seit mehr als einem Jahrzehnt kann auf den Konzerten die bestaunenswerte Entwicklung von Schülerinnen und Schülern der beliebten Pianistin aus Buch verfolgt werden.  
Da der Kirchturm inzwischen fertiggestellt ist, der über die Jahre das Spendenanliegen von Prof. Heinz Bielka und seiner Frau Prof. Galina Iwanzowa war, gingen die Spenden der treuen Zuhörerschaft dieses Mal an das Ronald McDonald Haus am Helios Klinikum in Buch, zugunsten von Familien schwerkranker Kinder. Ein Teil davon soll weitere Veranstaltungen des MDC-Freundeskreises finanzieren.    
Im Anschluss an das Konzert sind die Besucher ein paar Schritte um das Haus herumgegangen, um gemeinsam mit dem MDC-Freundeskreis die erste Ehrenplakette in der geplanten Galerie für Wissenschafts-Persönlichkeiten zu enthüllen, die sich für den Campus Berlin-Buch, für Medizin und Wissenschaft sowie für den Bucher Stadtteil verdient gemacht haben.  Die Galerie wurde am Walter-Friedrich-Haus (H 27), nahe dem Eingangsbereich mit der Freitreppe, eröffnet. Die erste Ehrenplakette ist Prof. Dr. Heinz Bielka (1929-2020) gewidmet. Er hat von 1953 bis zu seinem Tode auf dem Campus Buch als Krebsforscher gearbeitet und sich als Chronist des Campus und von Berlin-Buch sowie durch seinen beständigen Einsatz für den Stadtteil große Verdienste erworben…

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Tagesstaette TeamTüren öffnen zum eigenen Selbst 
Beschäftigungstagesstätte für seelisch erkrankte Menschen feiert 30-jähriges Jubiläum
Nach so langer Zeit kann man schon mal ein erstes berufliches Fazit ziehen. Für Reha-Pädagogin Anne Blascheck fällt es durchweg positiv aus. »Es war bislang ein guter, erfolgreicher Weg… Ich habe einen tollen Job, den ich sehr mag, auch weil ich die Menschen auf meiner Arbeitsstelle wirklich gern treffe. Da habe ich großes Glück«, erklärt die Projektleiterin der Beschäftigungstagesstätte für seelisch erkrankte Men- schen des Trägers albatros social.   
Vor 30 Jahren – 1996 – wurde die Einrichtung in der Siegfriedstraße in Pankow-Niederschönhausen gegründet mit 16 Plätzen für psychisch erkrankte Erwachsene. Im Jahr 2000 übernahm dann Anne Blascheck die Leitung, da platzte das Projekt schon aus allen Nähten, die Anfragen stiegen und die Tagesstätte wurde ein Jahr später auf 25 Plätze erweitert. 
Der Bedarf wuchs weiter und albatros streckte seine Fühler auch nach Berlin-Buch aus, wo der Träger bereits Selbsthilfezentrum, Zuverdienstprojekt und weitere soziale Angebotsstrukturen etabliert hatte. Übergangsweise war die Tagesstätte im alten Gutshaus auf dem Stadtgut untergebracht, bis sie dann 2012 im denkmalgeschützten Gesindehaus in Alt-Buch 51 ihr endgültiges Domizil fand. 
Das Ambiente, so nah an der Natur, ist  in seelischen Lebenskrisen besonders wohltuend. 20 Plätze gibt es hier seither für Menschen mit psychischen Problemlagen, die vor allem eines benötigen: Tagesstruktur. »Zu uns kann kommen, wer im weitesten Sinn seelisch erkrankt ist«, umschreibt Anne Blascheck das Nutzerprofil. »Menschen, die sich niedergeschlagen, kraft- und energielos fühlen, die morgens nicht aus dem Bett kommen und es nicht schaffen sich zu motivieren, deren Gedanken kreisen und denen alles trostlos und düster erscheint. Sie haben depressive Symptome. Aber auch Leute mit Wahrnehmungsveränderungen in Richtung schizophrene Erkrankung, psychotische Erlebnisse oder Angststörungen nutzen unsere Angebote«. …

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