Gesundheit & Forschung

Lange Nacht CampusLange Nacht der Wissenschaften in Buch
Die klügste Nacht des Jahres mit Bucher Angeboten auf dem Campus und bei Helios
Der Gesundheitsstandort Berlin-Buch lädt zur Langen Nacht der Wissenschaften am Sonnabend, dem 22. Juni, von 16 bis 23 Uhr mit zahlreichen Führungen und Aktionen ein.
Forschungscampus Buch:
Auf dem Campus Berlin-Buch, Robert-Rössle-Straße 10, kann Forschung erlebt werden. Es erwartet die Interessierten ein Programm für die ganze Familie mit Mitmachangeboten, Laborführungen, Workshops, Vorträgen, Rundgängen, Live-Quiz und interaktiven Infoständen. Besucher können in den Dialog mit Wissenschaftler:innen treten und sich von der Welt der Biomedizin faszinieren lassen.

Mikroskopieren, pipettieren, experimentieren – vielfältige Angebote zum Mitmachen und Ausprobieren gibt es. Das Gläserne Labor bietet gemeinsam mit dem Forschergarten und seinen Partnerschulen ein Programm nicht nur für Kinder und Schüler:innen! Auch das MDC und das FMP laden ein zu Laborführungen, Mitmach-Experimenten, Vorträgen, Wissenschaftsshows und vielem mehr.
Zentraler Infopunkt: MDC.C, Campus Buch, Robert-Rössle-Str. 10,
Infos: www.langenachtderwissenschaften.de
Foto: Peter Himsel/Campus Berlin-Buch Gmbh

LangeNacht HeliosHelios-Klinikum Buch:
Sie wollten schon immer einmal einem Chirurgen über die Schulter schauen und einen Blick hinter die OP-Kulissen und die Krankenhausapotheke werfen? Sie fragen sich, wie der Körper sich im  hohen Alter anfühlt oder wie das Lieblingskuscheltier Ihres Kindes von innen aussieht? Das Helios Klinikum Buch, Schwanebecker Chaussee 50, lädt zu einem bunten Programm aus Mitmachexperimenten, Führungen und und Angeboten für Groß und Klein ein.
Interessierte können das Herzstück des Bucher Klinikums erkunden und entdecken: den Zentral-OP. Hier warten eine spannende Führung und tolle Mitmachexperimente. 
Am 22. Juni findet von 16 bis 20 Uhr parallel zur Langen Nacht der Wissenschaften die Helios-Gesundheitsmeile im Foyer des Krankenhauses statt, bei der sich die Fachbereiche vorstellen! Man kann sich z. B. von einer Dermatologin in Sachen Sonnenschutz beraten lassen und vieles mehr (kostenlos und ohne Anmeldung).          
Fotos: Helios Kliniken/Thomas Oberländer

Ausführlicher in der Printausgabe


HospizDen letzten Tagen Leben geben
Seit einiger Zeit besuchen Alpakas Sterbende im Hospiz LudwigPark in Buch

In Buch, im ehemaligen »Alte-Leute-Heim« und späteren Ludwig-Heim-Krankenhaus an der Zepernicker Str. 2, befindet sich seit Sommer 2009 das Hospiz LudwigPark, das in diesem Jahr 15 Jahre alt wird. Es liegt mitten in dem nach historischen, denkmalschützerischen Vorgaben völlig neugestalteten, idyllisch-grünen Wohngebiet »LudwigPark«. Nahezu autofreie Baumalleen, kleine Wege, Brunnen und Arkaden sowie ein Wäldchen laden zum Spazierengehen ein. 
Hier finden Sterbende in ihrer letzten Lebensphase einen Ort der Ruhe und des Verständnisses ihrer speziellen Bedürfnisse. Manche können noch in Begleitung ein paar Schritte in der grünen Umgebung gehen, bei schönem Wetter kann auch mal ein Bett draußen unter den schattenspendenden Bäumen stehen. 
Den Menschen, die hier als Gäste bezeichnet werden, stehen 16 freundlich wirkende Einzelzimmer mit eigenem Bad zur Verfügung. Angehörige, die ihren Lieben im Abschied nahe sein wollen, können einen großzügigen Wohnbereich mit Wohnküche und ein Appartement jederzeit nutzen. 

Seit kurzem gibt es auch ein neues Angebot im Bucher Hospiz – nämlich tierische Freude. Im März dieses Jahres war es soweit. Erstmals seit einer Spendenaktion für das Hospiz im Dezember, kamen Alpakas zu den Gästen in den LudwigPark. Möglich geworden wurde das durch großzügige Spenden in Höhe von insgesamt 4.052 Euro. Der Alpaka-Besuch hatte den Gästen sichtlich gutgetan. Mit ihrem sanften Gemüt und ihrer kuscheligen Wolle schenken die Vierbeiner den Sterbenden besondere Momente der Entspannung…
Foto: Humanistischer Verband Berlin-Brandenburg

Ausführlicher in der Printausgabe


Tierversuchszahlen gesunken
Die Forschungsteams des Max Delbrück Center und seiner Partnerinstitutionen haben 2023 insgesamt 37.516 Tiere in Versuchen eingesetzt,  fast 17.000 weniger als 2022. Diese Zahlen hat das MDC an das Berliner Landesamt für Gesundheit und Soziales übermittelt. Bei den Tieren handelte es sich zumeist um Mäuse, Ratten und Fische. Eingeschlossen sind dabei auch Tiere, die einzelne Forschungsgruppen der Charité – Universitätsmedizin, des Leibniz-Forschungsinstituts für Molekulare Pharmakologie (FMP), des Berlin Institute of Health in der Charité (BIH) sowie den beiden Ausgründungen T-knife und Berlin Cures auf dem Campus in Buch nutzen. 
Generell schwanken die Zahlen von Jahr zu Jahr, weil Projekte enden oder anfangen bzw. neue AG starten und andere aufhören. Gleichzeitig greift die konsequente Umsetzung der 3R-Prinzipien (Verringern, Verbessern, Vermeiden) am MDC. Die Forschungsteams und die Tierpfleger werden zu Versuchstierkunde und den 3R-Methoden geschult. Die Gruppen kooperieren eng miteinander, um die Zahl der Tiere optimal zu planen und Erfahrungen sowie Tiere auszutauschen. In Berlin haben sich biomedizinische Forschungsinstitutionen vernetzt, um unvermeid- bare Tierversuche zu verbessern und Alternativmethoden zu entwickeln.