Gesundheit & Forschung
Tag der offenen Tür im LudwigPark
In der Parkanlage im LudwigPark in Buch, Zepernicker Str. 2, findet am Sonntag, dem 6. September, von 14 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Tür im Hospiz LudwigPark statt.
Wie entstehen auch am Lebensende wohltuende und schöne Momente? Beim Tag der offenen Tür können Besucher und Besucherinnen das Hospiz und seine Arbeit kennenlernen. Sie erleben, wie bereits kleine Gesten viel bewirken können. Erfahrungen, die wir alle sogar in unseren Alltag mitnehmen können, denn auch da wird es immer wieder Menschen in unserem Umfeld geben, denen es schlecht geht und denen wir damit helfen können.
Interessierte haben bei musikalischer Begleitung durch Karsten Lange im Garten sowie bei Kaffee und Kuchen Gelegenheit, das Haus, das Team und die Hospizarbeit kennenzulernen. Später wird gemeinsam gegrillt.
Programm:
14 Uhr: Ankommen und Begrüßung durch Hospizleiterin Franziska Matthies.
15–16 Uhr: Workshop Aromapflege. Pflegefachkräfte geben praktische Einblicke in wohltuende Handmassagen und zeigen, wie Düfte und Berührungen am Lebensende zu Entspannung und Wohlbefinden beitragen können.
16–17 Uhr: Palligrafie mit Majken Rehder. Die Palligrafie ist eine besondere Form der Biografiearbeit am Lebensende. Palligrafin Majken Rehder zeigt, wie persönliche Erinnerungen und Erfahrungen erzählt und für nahestehende Menschen schriftlich festgehalten werden können.
17–18 Uhr: Workshop Musiktherapie mit Musiktherapeutin Saskia Baumgart. Interessierte sind eingeladen, die Wirkung von Musik unmittelbar zu erleben. Der Eintritt ist frei…
Foto: Konstantin Börner
Lesen Sie ausführlich in unserer Printausgabe
Aktionstag zum Thema Demenz
Im Rahmen der Woche der Demenz gibt es am Mittwoch, dem 23. 9., von 13–16 Uhr einen Aktionstag im Stadtteilzentrum Buch im Bürgerhaus, Franz-Schmidt-Str. 8-10. Das Thema lautet »Demenz verstehen, Unterstützung finden!«. Mit dabei sind der Pflegestützpunkt Pankow mit dem Demenzparcours und die Kontaktstelle PflegeEngagement. Ziel der Veranstaltung ist, sich zu informieren und miteinander ins Gespräch zu kommen. Vor Ort gibt es Impulse zum Krankheitsbild Demenz, zur Diagnostik, Entlastung und Unterstützung für Erkrankte und Angehörige. Dazu lädt das Stadtteilzentrum ins Kiezcafé im Erdgeschoss und – bei gutem Wetter – im Garten zum Verweilen ein.
Eine Anmeldung ist nicht erforderlich. Interessierte herzlich willkommen!
Astronomie – Schule des Sehens
Bevor der Mensch zu schreiben vermochte, musste er zuerst sehen lernen. Er beobachtete den sanften Aufgang des Mondes, die kraftvollen Ge- zeitenströme und das geheimnisvolle Wandern der Sterne. Und eines Tages, als er die Weiten des Ozeans erblickte, wurde ihm klar: Das Meer endet nicht am Horizont. Es zieht weiter, als ob es niemals an ein Ende glauben könnte. So begann die große Ära der Seefahrt, getragen von unerschrockenem Mut und einem tiefen Vertrauen in die Zeichen der Welt.
Am Anfang stand nicht die offene Hochsee, sondern das Land- und Inselhüpfen. Fahrten entlang von Küstenlinien, von Bucht zu Bucht, von Insel zu Insel, meist so, dass der Mensch den rettenden Rand des Landes noch im Blick behielt. Erst später wagten Kulturen den Sprung zur Hochseefahrt, wo Land verschwand und der Himmel zur Karte wurde.
Lange bevor europäische Entdecker den Atlantik überquerten, durchbrachen austronesische Seefahrer – Vorfahren polynesischer Kulturen – mit hochseetauglichen Booten die endlosen Weiten des Pazifiks. Über Generationen spannten sie ein Netz aus Routen zwischen Inselwelten, bis das polynesische Dreieck mit Tahiti, Hawaii und Neuseeland besiedelt war. Ohne gedruckte Karten oder magnetischen Kompass verwandelten ihre Navigatoren Wege in Geschichten, Sternbilder in Richtungen und Wellen in Sprache. Sie lasen Wolken, Dünung, Vogelflug, Sternenpfade und Strömungen. Der Ozean war für sie ein offenes Buch.
Auch im Mittelmeer entfaltete sich früh eine lebendige Seefahrtskultur. Schon im 3. Jahrtausend v. Chr. schickten die Ägypter Schiffe über Flüsse und Küsten auf längere Handelsrouten, organisiert, planvoll. Phönizische Kaufleute beherrschten die Wege zwischen Häfen, und die Griechen verfeinerten dieses Wissen. Ihre Seefahrer entwickelten ein scharfes Auge. Aus flimmernden Andeutungen am Horizont erkannten sie, ob eine schnelle Kriegsgaleere oder ein schweres Handelsschiff nahte. Ihr Blick entschied über Leben und Tod…
Lesen Sie ausführlich in unserer Printausgabe