Natur & Umwelt

ZauneidechseNach der Paarung ändert sich die Farbe
Welcher Mensch liebt nicht seine Heimat? Bei Zauneidechsen ist diese Heimat in ihren Dimensionen sehr extrem. Sie entfernen sich in ihrem ganzen Leben nicht mehr als 10 m bis maximal 20 m von ihrem Unterschlupf. Daher werden neue Lebensräume schlecht besiedelt.
Zauneidechsen gehören zu den 13 Reptilienarten in Mitteleuropa, zu denen außer den sechs Eidechsenarten, sechs Schlangenarten und die Sumpfschildkröte zählen. Alle Reptilien sind stark bedroht oder fast ausgestorben. Daher stehen sie unter Naturschutz.

Das bedeutet, dass nicht nur die Tiere, sondern auch ihre Lebensräume unter Schutz stehen. So haben Zauneidechsen die Macht, mitunter große Bauvorhaben der Menschen zu stoppen.
Von allen heimischen Reptilien ist die Zauneidechse das häufigste. Sie ist wie alle Eidechsen Fleischfresser. Am Tag erbeutet sie Insekten und Spinnen und sonnt sich sehr gern. Beliebte Lebensräume sind trockene, warme Magerrasen mit angrenzenden Hecken und Wäldern. Grundsätzlich sind Zauneidechsen in ihrer Färbung sehr variabel und durch sie sehr gut getarnt.
Die Männchen erscheinen schon ab März und zeigen nach der Häutung durch ihre smaragdgrün leuchtenden Körperseiten ihre Paarungsbereitschaft bis Juni an. Die 18 bis 20 cm langen Tiere zeigen dabei ritualisierte Kämpfe. Bei der anschließenden Paarung verbeißen sich die Männchen in die Weibchen. Nach der Paarung verändern die farbenprächtigen Männchen ihr Outfit …

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