Natur & Umwelt

Muell KappelWas tun gegen Müllecken im Wald?
Illegal entsorgter Müll durch Firmen hat zugenommen
Buchs Umgebung ist wunderschön, das wissen Naturfans, Spaziergänger, Radfahrer und Jogger. Doch die Schönheit erhält immer wieder auffällige Fle-cken. Schuld sind diverse Zeitgenossen, die glauben, ihren Müll einfach dort abkippen zu können, wo es keiner sieht. Ein Irrtum. Die Schandflecken aus Bau-schuttresten, Hausrat und selbst Sondermüll im nahegelegenen Wald, an den Rändern der Natur- und Landschaftschutzgebiete schienen im vergangenen Jahr zugenommen zu haben. Stimmt das? »BB« sprach mit dem zuständigen Leiter des Forstamts Pankow, Romeo Kappel.

BB: Haben Sie in Ihrem Forstamtsbereich eine Anstieg illegaler Müllensorgung beobachtet?
Romeo Kappel: Die Vermüllung unseres sehr schönen Waldes ist immer wieder ein Thema und besonders auch im vergangenen Jahr. Besonders angestiegen seit vorletztem Jahr sind die Abladungen von augenscheinlich gewerblichem Müll, also Bauresten. Das finanzielle Volumen unserer Entsorgungskosten ist in den letzten drei Jahren von ca. 10.000 Euro auf jetzt über 30.000 Euro gestiegen. Und die über eine Firma zusätzlich beauftragte Müllsammlung hat sich auch verdoppelt.
BB: Wer muss den Müll entsorgen?
R. Kappel: Grundsätzlich ist es Aufgabe der Revierförstereien, den Waldmüll zu beseitigen; die Abrechnung und Steuerung erfolgt über das Forstamt. Da die Gebiete gleichzeitig Landschaftsschutzgebiet (LSG) und Naturschutzgebiet (NSG) sind, werden auch das Umweltamt Pankow und die oberster Naturschutzbehörde mit informiert. Zusätzlich beauftragen wir private Entsorgungsfirmen.
BB: Schaffen sie es, Täter dingfest zu machen und zu bestrafen?
R. Kappel: Ein schwieriges Kapitel. Bei Sondermüll, wie Asbest, Teerpappe, Ölen usw, wird Anzeige gegen Unbekannt erstattet …

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SchulwaldBucher Schüler pflanzten Bäume
Die Grundschule am Sandhaus in Buch ist die einzige Berliner Schule mit einem »eigenen« Schulwald. Seit nunmehr 15 Jahren pflanzen die jungen Schülerinnen und Schüler jedes Jahr Bäume auf den Flächen der ehemaligen Rieselfelder im Bucher Forstrevier. »Das Projekt ist dafür gedacht, das die Kinder einen Bezug zu ihrer Heimat und dem Naturpark Barnim bekommen« sagt Biologin Antje Neumann, die das Projekt begleitet und die jeweiligen Waldmanager der Schule unterrichtet. »Außerdem ist es ein Zeichen, um gegen den Klimawandel aktiv zu werden«, fügt sie hinzu.…

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