Natur & Umwelt

Hundeschule1Sprache der Hunde verstehen lernen
Hundeschule JoBaDog besuchte Karower Grundschule in der Bahnhofstraße 
Aufgeregtes Stimmengewirr herrschte auf dem Hof der Grundschule Alt-Karow unter einer Gruppe Fünftklässler. An diesem Montag Anfang Mai hatte sich die Hundeschule JoBaDog aus Französisch-Buchholz angekündigt, um den Mädchen und Jungen der 5a den artgerechten Umgang mit Hunden zu demonstrieren. Die Idee zu dieser außergewöhnlichen Unterrichtseinheit hatte die Grundschullehrerin Katja Leveling: »Ich habe dieses Angebot organisiert, da der Wunsch nach einem Haustier bei Kindern sehr groß ist, sie aber in der Regel wenig wissen, wie mit einem Vierbeiner umzugehen ist«, so die Karower Pädagogin.

Hundeschule

Und so versammelten sich die 10- und 11-Jährigen auf dem grünen Hofareal und bewunderten die tierischen Gäste, die da ihren Auftritt hatten: Diesel, Athos, Cassiopea, Tine, Kaja, Otti, Lucky und Duke, eine bunte Truppe aus Königspudeln, Bullterrier, LSM (Landstraßenmix) und Sheltie. 



Und nicht zu vergessen ihre jeweiligen Halter. Hundeschulchefin Joanna Bauer mit ihrem aufgeweckten Hund Duke gab den Ton an, unterstützt durch Hundebesitzer, die gern ehrenamtlich für JoBaDog in Sachen Hund unterwegs sind…
Hundeschule2

 



Lesen Sie ausführlich in unserer Printausgabe


Batteriewechsel-Tankstellen für E-Autos
Wegen der Ladestellen-Misere arbeitet Berlins Taxi-Innung an einem schnelleren und einfacheren System
Mit der E-Mobilität haben unsere Regierenden so ihre Not. Einerseits ist sie, wenn Öko-Strom verwendet wird, ökologisch wertvoll, emittiert kein Klimagas, also auf jeden Fall besser als die Nutzung von Verbrennern. Andererseits sind E-Autos ja auch Autos und sollen damit weitgehend aus der Stadt verbannt werden. Dieser Zwiespalt lässt sich am schleppenden Ausbau der Lade-Infrastruktur im Nordosten ablesen.
In Berlin sind derzeit 1,24 Millionen Pkw zugelassen, 16.700 davon E-Autos und immerhin 60.800 Hybride, zusammen also 77.500 Wagen mit umweltfreundlichem Antrieb auf rund 1,17 Millionen Verbrenner. Nur 6,6 Prozent oder jedes 17. Fahrzeug sind also öko, trotz massiver Staatszuschüsse beim Neukauf.
Das liegt wesentlich an der fehlenden Lade-Infrastruktur: Berlin bietet aktuell 1.817 Ladestationen an, auf 77 E-Autos eine. Deutschland liegt in Europa nur auf Platz 16. Ein Bericht fürs Abgeordnetenhaus errechnet bis 2040 einen Bedarf von 700.000 Ladepunkten in Berlin. Schon jetzt ballt sich alles im Zentrum, auch in Prenzlauer Berg. An der Peripherie muss man Ladepunkte lange suchen: Der offizielle »Energieatlas« Berlins zeigt in Buch sechs Ladesäulen (alle auf dem Campus Buch), in Karow nur eine (Alt-Karow 12, bei Paech Elektro) und in Blankenburg eine Am Feuchten Winkel (Tankstelle).
Dabei sollte doch alles so schön sein: Seit 2015 unterstützt der Senat laut Markus Kamrad (Grüne), Staatssekretär in der Senatsverwaltung für Umwelt, Mobilität, Verbraucher- und Klimaschutz, »die Errichtung von Ladeinfrastruktur im öffentlichen Raum als wichtige Voraussetzung für einen Hochlauf der Elektromobilität». Was ist passiert? .…

Lesen Sie ausführlich in unserer Printausgabe


WildbieneBienen im Gartentisch – was tun? 
Wildbienen sind freundliche und hilfreiche Nachbarn – und vom Aussterben bedroht
Wenn Sie in diesen warmen Tagen draußen auf der Terrasse, im Garten oder auf dem Balkon frühstücken wollen, summt und brummt es überall. So lange sich Hummeln, Bienen, Wespen und Hornissen in respektvollem Abstand tummeln, finden wir das auch alle schön. Wenn die Viecher allerdings den Gartentisch anfliegen und nur Zentimeter neben dem Eigentümer in die Bohr-Löcher segeln, wird manchem angst und bange. So geschehen bei uns in Karow. 
Muss es aber nicht. Bei den possierlichen kleinen Tieren handelt es sich um Wildbienen, die Pflanzen bestäuben, welche von den Honigbienen oder Hummeln nicht angeflogen werden. Ein Exemplar bestäubt bis zu 5.000 Blüten am Tag. Sie sind also sehr wichtig für unser Ökosystem. 
Wildbienen sind Einsiedler und bauen keine Nester für ganze Völker. Ein Bienenvolk normaler Honigbienen hat so um die 10.000 Tiere und würde nie in kleine Löcher im oder unter dem Tisch passen. Die nur wenige Wochen lebenden Wildbienen-Mütter legen ihre Eier in die als Brutröhren genutzten Löcher u. a. in den Gartentisch und geben Pollen (nicht Honig) als Nahrung dazu. Dann wird alles von der Biene verdeckelt, fertig. Im kommenden Jahr schlüpfen die neuen Insekten und ziehen dann sofort aus…                

Lesen Sie ausführlich in unserer Printausgabe