Aktuelles

Strasse NeubuchBanddurchschnitt in Neu Buch
15 Straßen im Schwanebecker Wohngebiet »Neu Buch« sind nun ausgebaut
Zu kurz, zu unbedeutend, zu teuer wegen der vielen unbebauten Grundstücke, so hieß es immer, wenn die Frage nach einem Ausbau des Verbindungsweges zwischen Goethestraße und Kleiststraße zur Debatte stand. Im Straßenbaukonzept von 2005, das bis 2020 reichen sollte, war der Verbindungsweg nicht enthalten. Lediglich ein Entwässerungskanal für die Goethestraße sollte durch diese kleine Straße geführt werden. Inzwischen sind hier neue Wohnhäuser entstanden und die 320 m lange Straße hat einen neuen Namen bekommen: Hannah-Arendt-Straße.

Im August 2019 nahmen plötzlich Bagger ihre Arbeit auf. In nur vier Monaten Bauzeit wurde die 5,05 m breite Straße grundhaft ausgebaut…

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Tempohome Refugium»Refugium« bis 30. Juni
Gemeinschaftsunterküfte für Flüchtlinge in Buch und Karow erhielten Verlängerung
Im April 2015 öffnete in der Groscurthstraße das »AWO Refugium Buch« als eine Gemeinschaftsunterkunft für geflüchtete Menschen.und Asylbewerber. Das Land Berlin hatte damals die zweistöckigen Containerbauten mit 550 Plätzen in relativ kurzer Zeit errichtet. Von Anfang an war klar, die Unterbringung in diesen Unterkünften würde nur temporär sein können.
Nachdem vor einigen Monaten das Frühjahr 2020 als Schließungstermin für das Bucher »Tempohome« im Gespräch war, hat Berlins Senatorin für Integration, Arbeit und Soziales, Elke Breitenbach, dieses Datum noch einmal verschieben müssen. »Ich möchte, dass bis zum 30. Juni das ‘Refugium’ freigezogen wird«, erklärte sie gegenüber »BB«……
Auch in Karow in der Siverstorpstraße gibt es seit Anfang 2017 ein Tempohome, dessen Nutzung als Flüchtlingseinrichtung bis zum 31. Juli 2020 beendet werden soll. Gegenwärtig sind hier 194 Menschen untergebracht …

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Roessle BuesteR. Rössle – verdienstvoll und unrühmlich
Straßenumbenennung ja oder nein ist die schwierige Frage
Es ist die Frage zu stellen, wie mit dunklen Stellen in Biografien heute umgegangen werden kann und muss. Und zumal dann, wenn der, um dessen Leben es geht, Namensgeber einer Straße ist. In unserem Fall handelt es sich um den namhaften Pathologen Robert Rössle (1876–1956). Nach ihm ist die Straße, die zum renommierten Wissenschaftscampus Buch führt, benannt. Rössles wissenschaftliche Verdienste sind groß. Der Professor für Pathologie hatte 1929 einen Lehrstuhl an der Charite inne. Das ist die eine Seite des Arztes und Wissenschaftlers. Die andere ist von der Ärztin und Wissenschaftlerin Dr. Ute Linz zutage gefördert worden: »Rössle war in die Verbrechen der Nationalsozialisten verstrickt.«
Im Jahr 2015 stellte Dr. Ute Linz den Antrag auf Umbenennung der Straße in Buch. Seither »gäre« dieser im Bezirksamt, wie es Bezirksbürgermeister Sören Benn auf der öffentlichen Diskussionsveranstaltung am 3. 12. in Buchs Stadtteilbibliothek formulierte. Eine Straßennamentilgung sei eine Frage, die öffentlich diskutiert werden müsse, sagte er zum Beginn des Abends. »Hören, abwägen, auf sachliche Weise Argumente austauschen und sich dann demokratisch eine Meinung bilden«, sei das Ziel. Am Ende des Abwägungsprozesses entscheidet dann die Pankower BVV…

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