Aktuelles

Buegermeister WonkeNeuer Bürgermeister gewählt
Die Panketaler wählten an zwei Wahltagen den Nachfolger von Rainer Fornell
Nachdem der langjährige, sehr geachtete Panketaler Bürgermeister Rainer Fornell im Januar dieses Jahres unerwartet verstorben ist, wurde im Juni ein neuer hauptamtlicher Bürgermeister für die Barnimer Gemeinde gewählt. Der 41-jährige gebürtige Zepernicker Max Wonke (SPD) siegte nach zwei Wahlgängen (am 10. und 24. Juni) mit einer Mehrheit von zuletzt 58,3 Prozent gegenüber Thomas Stein (Linke, 41,7 %). Die Wahlbeteiligung lag bei 33,9 Prozent.

Wonke war bis dahin Gemeindevertreter von Panketal und Ortsvorsteher von Zepernick sowie Vorsitzender des SPD-Ortsvereins Panketal. Diese Ämter ruhen während seiner Tätigkeit als hauptamtlicher Bürgermeister. Ebenso wird er seine berufliche Tätigkeit als wissenschaftlicher Mitarbeiter beenden …

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Zu späte Anschlüsse
Karow Süd und Karow Ost sind noch immer nicht an das Berliner Abwasserentsorgungsnetz angeschlossen. Die Grundstücke verfügen über Sammelgruben. Dass sich das ändern wird, darüber hatten die Berliner Wasserbetriebe bereits im Frühjahr informiert. Beide Bereiche sollen gemeinsam mit den in unmittelbarer Nähe liegenden künftigen Wohnungsbaustandorten (»Straße 52«, »WO Karow/ Süd«, »Südlich der Laake« und »Am Teichberg«) von 2019 bis 2030 mit Schmutzwasserkanälen erschlossen werden, hatte das Unternehmen erklärt. Allerdings, so der zuständige Pankower Stadtrat Vollrad Kuhn auf eine Kleine Anfrage der BVV, sei »der Anschluss nur in Abhängigkeit von einer positiven städtebaulichen Entwicklung« möglich.
Die Fraktion der CDU in der BVV hat nun einen Antrag eingereicht, der auf die Zeitschiene hinweist. »Der Bezirk soll sich dafür einsetzen, dass die aktuellen Planungen für die abwassertechnische Erschließung von Karow-Süd, Karow-Ost sowie der geplanten Wohnungsbaustandorte dahingehend verändert werden, dass eine Umsetzung bis spätestens zum Jahr 2022 erfolgt und das Gebiet zwischen Straße 40, Straße 10 und den Bahnanlagen ebenso erschlossen wird«, informierte Johannes Kraft über den Antrag…

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InternetNeuer Internet-Auftritt der Gemeinde Panketal
Seit dem 19. Juli 2018 können sich Bürgerinnen und Bürger auf der neu gestalteten Homepage der Gemeinde Panketal (www.panketal.de) über die Gemeinde informieren. »Zentrales Merkmal ist die nutzerorientierte Menüführung, die sich durch klare Strukturen und ein frisches Design auszeichnet«, heißt es in der Pressemitteilung aus dem Rathaus Panketal, der prinzipiell zuzustimmen ist.
Besucher finden auf der Startseite neben den wesentlichen Menüpunkten »Rathaus«, »Leben«, »Wirtschaft« und »Freizeit« auch aktuelle Meldungen (Straßensperrungen, Bekanntmachungen zu aktuellen Bebauungsplänen, Laubabholungen etc.) sowie einen vielfältig gefüllten Veranstaltungskalender. Über das neue Ratsinformationssystem (RIS), das unter »Rathaus > Gemeindevertretung« zu finden ist, können Bürger auf Sitzungsunterlagen zugreifen. Unter »Formularservice« können Anträge und Formulare bereits am PC ausgefüllt werden…

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FamilieWohnungFamilie endlich in neuer Wohnung
Bürgerstiftung Panketal leistete effektive Hilfe für vierköpfige Familie, in deren Haus ein Auto gerast war
Es war ein skurriler Unfall im Februar 2018: Ein alkoholisierter Mann war von einer Geburtstagsfeier in Bernau gekommen und fuhr über Panketal nach Buch. Genau in der Kurve nahe dem Ortseingangsschild von Zepernick war er kurz eingeschlafen und mitten in das Wohnzimmer einer jungen Familie gefahren (»BB« berichtete). Für die Betroffenen war das wirklich nicht lustig. Die Eltern hatten sich mit Mühe gerettet. Wegen Einsturzgefahr musste die Außenwand des Hauses noch in der gleichen Nacht abgestützt werden. Die Konturen der Öffnung in der Wand waren noch lange zu sehen.
Heute erkennt man die Stelle des Unfalls noch immer an einem Defekt in der Hecke der Grundstücksbegrenzung. Die meisten Schäden wurden durch die Versicherung behoben. »Geringe Spannungen gibt es noch mit der Vermieterin, die wünscht, dass wir alle Innenwände nochmals weiß streichen. Aber das werden wir auch noch klären«, meint Familienvater André Heimbach. »Wir sind überglücklich, dass wir seit 1. Juli endlich eine neue Wohnung in der Dorfstraße in Schwanebeck bekommen haben. Wir konnten auch schon ein paar Tage vorher Einrichtungsgegenstände einstellen und die Küche montieren. Uns haben auch Freunde und die Schwiegereltern geholfen.«…

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Gesicherte Zukunft für Gnadenhof
Der Verein Vogelgnadenhof und Altenheim für Tiere e. V. in Blankenburg sucht seit vielen Monaten einen geeigneteren Standort. Der Abteilung Stadtentwicklung des Bezirksamtes Pankow ist es nun gelungen, einen zukunftsfähigen Ort zu finden. Am Posseberg (gegenüber Nr. 32) an der Schönerlinder Straße zwischen der A10 und A 114 wird ein ca. 3.800 m2 großes Areal für den Verein nutzbar sein. Es befindet sich im Treuhandvermögen des Berliner Liegenschaftsfonds und wird von der BIM verwaltet.
Allerdings hatte sich die Wirtschaftsförderung gegen die Vergabe ausgesprochen, da sich das Grundstück im Entwicklungsgebiet für Industrie und Gewerbe befindet. Aufgrund der besonderen Bedeutung des Projektes traf die Wirtschaftssenatsverwaltung nun aber eine Ausnahmeregelung. Der Blankenburger Verein hat sein Interesse am Abschluss eines Erbbaurechtsvertrages bekundet. Momentan laufen die Vertragsregelungen mit der BIM.


FlitzerFlotte Flitzer am Lossebergplatz
Kinder können in Karow ferngesteuerte Autos über den Asphalt düsen lassen
Mit den »Flotten Flitzern« hat das Verkehrsgärtchen am Lossebergplatz in Karow im April dieses Jahres ein neues Angebot für Kinder geschaffen. Jeden Dienstag haben Jungen und Mädchen die Möglichkeit, unter Betreuung ferngesteuerte Autos über den Asphalt düsen zu lassen.
Noch vor einiger Zeit war der graue Fleck hinter dem Parkplatz neben dem Kindergarten Achillesstraße völlig unbenutzt. Mittlerweile sind dort vor allem am Dienstag- und Donnerstagnachmittag viele Kinder unterwegs. Ein hier gestalteter Verkehrsgarten schult kleine Jungen und Mädchen, sich sicher im Straßenverkehr zu bewegen.
Nun hat das vom Familienzentrum Busonistraße geführte Projekt ein Angebot geschaffen, das noch mehr Kinder und vor allem ältere ansprechen soll: die »Flotten Flitzer«. Seit Anfang April kann der Platz zwischen 15 und 17 Uhr mit ferngesteuerten Autos benutzt werden. Umliegende Schulen können den Garten genauso nutzen, wie die Kitas.
»Es soll ein unentgeltliches Zusatzangebot für alle sein«, sagt Sylvia Schaffranke aus dem Kindergarten Busonistraße, auch Eltern seien willkommen. Dazu wird vor allem die Integration gefördert. Aus dem Tempohome für Geflüchtete in der Siverstorpstraße haben schon einige Kinder vom Verkehrsgarten gehört. Viele von ihnen kommen wieder und haben großen Spaß dabei, gemeinsam mit anderen Kindern und den Autos zu spielen…

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