Top Thema des Monats September

Abwasser SchoenerlindeDas stinkt doch zum Himmel
Preisexplosion für über 9.000 Haushalte durch Schließung der Abwasser-Einleitstelle Pankgrafenstr.
Knapp zwei Millionen Haushalte gibt es in Berlin, bereits seit 1873 wurden die ersten an die zentrale Kanalisation angeschlossen. Allerdings müssen bis heute über 9.000 Haushalte und Kleingärten in Altsiedlungen in Pankow ihr Abwasser auffangen und abfahren lassen. Betroffen sind u. a. die Siedlung vor Schönholz, Karow-Süd, die Anlage Blankenburg, Blankenfelde, Märchenland, das Gebiet um Straße 30 in Blankenburg, Hans-Schumacher-Straße, Anna-Brusenberg-Straße, Baltrumstraße, Eddastraße und Elfenallee im OT Französisch Buchholz.

Vor allem Einfamilienhäuser und Kleingartenanlagen, aber auch Schulen, Kitas, Ärztehäuser und Sportanlagen. Sie haben Fäkalien und Abwasser vom Duschen, aus der Waschmaschine oder dem Geschirrspüler in einem unterirdischen geschlossenen Tank zu sammeln, zwischen 3 und 20 Kubikmeter groß, und diese alle paar Wochen auf eigene Kosten abpumpen zu lassen – von dafür spezialisierten und zertifizierten Abfuhrunternehmen, die den Inhalt zur nächsten Einleitstelle transportieren. Dort werden Fäkalien und Abwasser mit dem Wasser aus der Kanalisation zusammengeführt. Die Kosten tragen die Haushalte selbst. Bei einem 12-Kubikmeter-Tank sind das gut 100 Euro im Monat plus zwei Euro Abwassergebühren (pro m3) an die Berliner Wasserbetriebe (BWB), macht im Jahr knapp 1.500 Euro…

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