Aktuelles

Wiltbergstr BauvorbereitungWiltbergstraßenausbau geht weiter
Die Bauarbeiten für den zweiten Abschnitt der Wiltbergstraße begannen nicht wie angekündigt am 20. März. »Die Verkehrslenkungsbehörde hatte uns die verkehrsrechtliche Anordnung erst am  24. 3. erteilt«, erklärte Bauleiter Frank Kirsch vom Bezirksamt Pankow gegenüber »BB«. » Nach einigen vorbereitenden Maßnahmen muss voraussichtlich ab 3./4. April die Umleitung gefahren werden«.
Die Arbeiten betreffen den Bereich zwischen der Zufahrt zum P & R-Parkplatz (unweit des Bahnhofs) und der Karower Chaussee/Lindenberger Weg/Karower Straße.

In den ersten Wochen werden Provisorien geschaffen, damit die Straßenarbeiten unter Aufrechterhaltung des Anwohner-, Rettungs- und Lieferverkehrs (als Einbahnstraße stadteinwärts) vonstatten gehen können…

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Blankenburger Sueden»Bitte keinen Murx«
Infoveranstaltung zu den Voruntersuchungen für den »Blankenburger Süden«
Berlin braucht dringend Wohnraum. Allein im vergangenen Jahr wuchs die Stadt um 60 000 neue Bewohner. Möglichst schnell und möglichst auch mit Qualität soll gebaut werden – so wünscht es sich das Land Berlin. Die sicherste Möglichkeit, auf Qualität zu achten und bezahlbaren Wohnraum entstehen zu lassen, hat der Senat, wenn landeseigene Grundstücke bebaut werden. Das größte der elf ausgewiesenen neuen Berliner Stadtquartiere ist der »Blankenburger Süden«, ein landeseigenes Areal um den Blankenburger Pflasterweg bis nach Heinersdorf, Malchow und Französisch-Buchholz. Städtische Wohnungsbaugesellschaften, Baugemeinschaften und Genossenschaften sollen hier in den kommenden Jahren bis zu 6.000 neue Wohnungen errichten, das bedeutet einen Zuwachs von etwa 15.000 Einwohnern.
Das Thema bewegt die Menschen der Region. Eine erste große Informationsveranstaltung zum Start der vorbereitenden  Untersuchungen hatte riesigen Zulauf (»BB« berichtete). Wegen des großen Bürgerinteresses wurde sie Anfang März in der 22. Grundschule in Heinersdorf wiederholt.  
Jochen Lang, Abteilungsleiter Wohnungsneubau in der Senatsverwaltung für Stadtentwicklung, versprach: »Wir wollen das Quartier gemeinsam mit denen, die hier leben, entwickeln.«  Für die Voruntersuchungen wurde eine rote Linie im Planungsraum gezogen (siehe Abb.). Nur der Kernbereich wird neu bebaut, die Ränder der Fläche allerdings werden – vor allem durch die Verkehrserschließung – betroffen sein. So ist beispielsweise eine Straßenbahntrasse im Gespräch, die zum Bahnhof Blankenburg führen soll.
Eine der wichtigsten Fragen, das schälte sich während des gut zweistündigen Forums heraus, ist der Verkehrsanschluss des neuen Stadtquartiers. Schon jetzt ist die verkehrliche Lage der Region mehr als angespannt. Verschiedene Verkehrstrassen müssen durch das Entwicklungsgebiet geführt werden, Schulen und und Kitas werden hinzukommen…

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Rossmann zieht um
Am 19. April übernimmt der Drogeriemarkt Rossmann den Laden der ehemaligen StraussInnovation-Filiale in Buch. Damit wird sich die Angebotsfläche des Marktes deutlich vergrößern. Eröffnung wird nach einer sechswöchigen Umbauphase, in der die bisherige Filiale offen bleibt, voraussichtlich Anfang Juni sein.
Als Nachfolger im frei werdenden Laden in der Bucher Schlossparkpassage hat sich »Depot«, die Filialkette für Wohnaccessoires und Kleinmöbel, ins Gespräch gebracht…

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Traegerwechsel GesamtschuleDiskussionen um Schulträgerwechsel
Panketaler Ausschüsse sehen keine Dringlichkeit für Verhandlungen mit dem Kreis
Ausschüsse dienen der Vorbereitung der Gemeindevertretersitzungen. Hier beraten Gemeindevertreter zusammen mit sachkundigen Einwohnern über spezielle Themen: Der Bauausschuss (Ortsentwicklungsausschuss) über Planungen im Hoch- und Tiefbau sowie die Ortsentwicklung, der Finanzausschuss über finanzielle Belange und der Sozialausschuss über Schule, Bildung und andere soziale Aspekte im Gemeindeleben. Meist finden sich nur wenige Interessierte in den Ausschusssitzungen ein, schon deshalb, weil die endgültigen      Entscheidungen erst etwa eine Woche später in der Sitzung der Gemeindevertreter fallen.
Es ist daher bemerkenswert, dass zur Sitzung des Sozialausschusses am 21. März rund 30 Zuschauer den Weg ins Rathaus Panketal genommen hatten, um an der Beratung von zwei Tagesordnungspunkten teilzunehmen. Vorangegangen war ein Aufruf der Elternvertreter der Gesamtschule und der Grundschule Zepernick an alle Eltern und Schüler, sich an der Ausschusssitzung zu beteiligen, da die Gesamtschule in Zepernick »in Gefahr« sei.
Mehr als zwei Stunden wurde über den  möglichen Trägerwechsel der Wilhelm-Conrad-Röntgen-Gesamtschule von der Gemeinde an den Landkreis sachlich und ruhig geredet. Die Schulleiterin der Grundschule, Martina Kruschke, wollte wissen, ob vor einer solchen Abgabe eine Fusion der Grundschule mit der Gesamtschule – ähnlich wie bei den Schulen in Schwanebeck – vorgesehen sei…

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RHOSKlassenprimus im Klimaschutz
Das Robert-Havemann-Gymnasium in Karow zählt (mal wieder) zu Preisträgern in Sachen Umweltschutz
Die Konkurrenz war riesig und kam aus ganz Deutschland: 145 Schülerteams mit insgesamt 4.000 Schülerinnen und Schüler wetteiferten um den Deutschen Klimapreis der Allianz Umweltstiftung, die insgesamt 65.000 Euro ausgelobt hatte. Am Ende hieß einer der Preisträger erneut Robert-Havemann-Gymnasium in Berlin-Karow. Die Schule erhält 1.000 Euro für seine Klimaschutz-Aktivitäten.
Bis in die Endrunde hatten es die Karower SchülerInnen geschafft, als einer von 20 Beiträgen. Sie waren mit mehreren Projekten angetreten, eines davon die Ausbildung Jugendlicher zu Energieberatern, die von Kitas und Wohnungsunternehmen konsultiert werden können. Die Jury sprach den Karowern einen Anerkennungspreis in Höhe von 1.000 Euro zu…

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SchlossparkBauplanungen im Schlosspark
Im September beginnen Sanierungsarbeiten von Wegen, Hügel, Treppen…
Es ist Frühling. Die »Draußen-Saison« beginnt und in Buchs Schlosspark wird es wieder lebendiger. Auch die Mängel und Wunden des über vierhundertjährigen Parks werden erneut sichtbar. Eine »Kur« für die kürzlich unter Naturschutz gestellte Anlage ist in Sicht. Der Berliner Senat hat jetzt 300 000 Euro freigegeben, mit denen der Bezirk Pankow die nächsten Sanierungsarbeiten in Angriff nehmen kann.
»Im September beginnen wir mit der Erneuerung weiterer Parkwege«, erklärte Andreas Johnke, der Leiter des Straßen- und Grünflächenamts Pankow, auf dem Bucher Bürgerforum im März. »Außerdem sollen der Aussichtshügel saniert, die Treppenanlagen und die fehlende Zauneinfriedung an der Wiltbergstraße erneuert werden.« An der Parkausstattung mit neuen Bänken und Müllbehältern werde gearbeitet, einige Neupflanzungen von Bäumen und Gehölzen seien vorgesehen. Dieser 2. Bauabschnitt wird bis 2018 dauern.
Anschließend ist von 2018 bis 2019 im 3. Bauabschnitt die Sanierung des Orangerie-Parterres und des Holländischen Gartens nach historischem Vorbild geplant. Dafür sind 380 000 Euro …

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Cafe Torte»Café International«
Großer Andrang beim neuen Begegnungscafé in Karow
Die Premiere ist geglückt: Beim ersten »Café International« war die Scheune der Stadtmission in Berlin-Karow rappelvoll. Über 200 Besucher fanden sich zu Kaffee, Kuchen und guten Gesprächen ein. Wochenlang hatten Ehrenamtliche zusammen mit der Koordinatorin von »Willkommen in Karow« den Sonntagnachmittag vorbereitet. Ihre Vision: Einen Ort zu bieten, an dem alle Menschen aus der Region einen entspannten Nachmittag miteinander verbringen können.  Die bange Frage: Wie werden die Karower und Bucher das »Café International« annehmen?  Sehr gut, stellte sich umgehend beim Öffnen der Türen heraus. Ehrenamtliche, Interessierte, Nachbarn und geflüchtete Menschen aus ganz Pankow fanden den Weg nach Karow.  Sitzplätze wurden an diesem Nachmittag Mangelware, aber auch im Stehen konnte man ja essen, trinken, plaudern, dem afghanischen Musiker Samim Rastan lauschen.
Einmal im Monat wird das »Café International« künftig in Karow seine Tore öffnen.
Die nächsten Termine sind am 30. April in der Stadtmission, Alt-Karow 8, und am 21. Mai im Evangelischen Gemeindehaus Alt-Karow 55, jeweils Sonntagnachmittag  von 16 bis 19 Uhr.
Wer sich beim »Café International« engagieren möchte, kann sich gern melden unter
Tel. 943 800 98
oder per Mail bei: Diese E-Mail-Adresse ist vor Spambots geschützt! Zur Anzeige muss JavaScript eingeschaltet sein!