Natur & Umwelt

UeberschwemmungsgebietÜberschwemmungsgebiet Buch
Das Wasserhaushaltsgesetz schreibt den Ländern vor, Überschwemmungsgebiete auszuweisen.  Das sind Risikogebiete, in denen ein Hochwasserereignis statistisch einmal in 100 Jahren zu erwarten ist. In Überschwemmungsgebieten gelten eine Reihe besonderer Schutzvorschriften und Restriktionen, die u. a. gewährleisten sollen, dass das Schadenspotenzial bspw. durch die Errichtung neuer Gebäude nicht erhöht wird, das Wasser frei abfließen kann und Retentionsraum (Flächen, auf denen sich bei Hochwasser das Wasser ausbreiten und ansammeln kann) nicht verloren geht. Auch die Panke zählt zu den fünf Überschwemmungsgebieten, die vorläufig gesichert und zur Festsetzung vorgesehen sind.

Die Verordnungsentwürfe sind noch bis zum 11. August 2017 öffentlich ausgelegt.
Auch im Internet sind sie zu finden unter: http://www.berlin.de/senuvk/umwelt/wasser/hochwasser/de/panke.shtml.
Einsehbar sind die Unterlagen in der Senatsverwaltung für Umwelt, Verkehr und Klimaschutz, Abt. II, Zimmer 2.021, Brü-ckenstraße 6, 10179 Berlin, während der Dienststunden Mo–Do von 9–15 Uhr und Fr von 9–14 Uhr.
Foto: SenStadtUm

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SchwalbenWer beseitigt die Schwalbennester?
„Heute musste ich wiederholt feststellen, dass Schwalbennester mit Brut im S-Bahnhof Buch beseitigt wurden. Auch im vergangenen Jahr wurden durch Sanierungsarbeiten Nester beseitigt«, schreibt Leserin Sylvia Macha aus Buch an den »BB«. Sie sei verzweifelt wegen des Vorgehens und bat parallel auch den BUND um Hilfe.
In diesem Jahr hätten sich die aus Afrika angereisten Schwalben neue Quartiere suchen müssen. Und sie sei erfreut gewesen, dass die Vögel erneut im Bahnhof ihre Nester bauten. Zwei Monate sei es gut gegangen, die Tiere begannen zu brüten, doch am 13. Juli seien die Schwalben nicht mehr zu sehen gewesen.
Auch Roland Exner aus Buch liegen seit Jahren die Schwalben am Bucher Bahnhof am Herzen. Auch er ärgert sich über die Zerstörung des Schwalbennestes. »Wenige Tage zuvor hatte ich noch einen Elternvogel auf dem Nest sitzen sehen. Das Nest befand sich in einem Bereich, unter dem direkt die Leute hindurchgehen«, weiß er. »Offenbar war dies also eine gezielte Säuberungsaktion. Auf die Idee, eine Vorrichtung anzubringen, die den Kot auffängt, scheint man nicht zu kommen…Da wirft man lieber die Jungvögel in den Müll.«
»BB« befragte zu diesem Thema die Deutsche Bahn. »Uns ist dieser Sachverhalt bereits bekannt«, erklärte Karin Schwelgin von der Bahn-Pressestelle…

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