Gesundheit & Forschung

Hufeland CampusDer Hufeland-Campus Buch
Ein Blick auf das historische Areal in Buch, auf dem bis heute Gesundheitseinrichtungen ansässig sind
Zwei Namen sind mit dem Hufeland-Campus verbunden. Christoph Wilhelm Hufeland war Arzt und Gesundheitserzieher. Er war der Hausarzt von Goethe. Sein Ziel war u. a., das menschliche Leben durch die Anwendung von Heilkräutern, Wasserbehandlung, Bewegung, Ernährung und eine sinnvolle Lebensgestaltung zu verlängern. Vorstellungen, die heute ganz aktuell sind.
Ludwig Hoffmann, der ehemalige Stadtbaumeister von Berlin, hat in Buch die fünf Garten- und Baudenkmale entstehen lassen. Sie zeigen sich heute nach über 100 Jahren, bis auf das Waldhaus, mit einem neuen Aussehen.
Der Bereich Karower Straße 11 wurde 1907 als III. Irrenanstalt eröffnet. 1942 wurde daraus das Hufelandkrankenhaus. Mit der Gründung des Klinikum Buch im Jahr 1963 wurde aus dem selbstständigen Krankenhaus der ökonomische Bereich II.

Nach der Privatisierung des Klinikums im Jahr 2001 und der Inbetriebnahme des Helios-Neubaus 2007 war es notwendig, die Bezeichnung Hufeland-Campus einzuführen.
Drei selbstständige Krankenhäuser und die Akademie der Gesundheit prägen heute das Areal. Die Häuser haben ihre dreistelligen Hausnummern behalten, die nach der Gründung des Klinikums Buch vergeben wurden. Neu sind die postalischen Anschriften der hier ansässigen Einrichtungen. Das Helios Klinikum Buch hat zur Zeit 1097 Betten und »bespielt« neben dem Haupthaus sieben rekonstruierte Häuser auf dem Hufeland-Campus. Die Adresse lautet: Schwanebecker Chaussee 50.
Im Haus 202 befinden sich die Haut- und die Augenklinik mit ihren Fachambulanzen und die Haut-Poliklinik…

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TheaterTheater für alle Nicht-Biologen
Berliner Jugendliche zeigen das Stück »Einzigartig« im MDC.C Buch
EinzigArtig“ heißt ein Theaterstück zu synthetischer Biologie und der Erschaffung neuer Lebewesen, das Berliner Jugendliche nun auf die Bühne bringen. Die Produktion entstand mit Unterstützung des MDC Berlin-Buch, das das Stück am 6. Oktober im eigenen Haus präsentieren wird.
Ob Dackel, Giraffe, Papaya oder Mensch – alle Lebewesen haben, bis auf wenige Ausnahmen, den gleichen genetischen Code. Deshalb kann deren Genmaterial untereinander ausgetauscht werden. Die Lebewesen erhalten so neue Eigenschaften. Biologie und Ingenieurswissenschaften sind die Grundlage der synthetischen Biologie. Diese befasst sich aber nicht nur mit dem Austausch von genetischem Material, sondern erschafft auch völlig neue Lebewesen. Wofür können wir diese neuen Kreaturen gebrauchen und wem gehören sie? Wie werden sie unser Ökosystem beeinflussen? Wie weit kann und darf die Forschung bei der Veränderung und Erschaffung von Lebewesen gehen? Und was bedeutet »Leben« in Zeiten der technischen Manipulation? Diesen und weiteren Fragen geht die Theaterproduktion »EinzigArtig« nach und zeigt, welche futuristisch anmutenden Experimente schon längst Gegenwart sind. Am Freitag, dem 6. Oktober, um 16 Uhr ist die Produktion ein letztes Mal im Max-Delbrück-Centrum, Berlin-Buch, Robert-Rössle-Straße 10, zu sehen.

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