Das stinkt doch zum Himmel Preisexplosion für über 9.000 Haushalte durch Schließung der Abwasser-Einleitstelle Pankgrafenstr. Knapp zwei Millionen Haushalte gibt es in Berlin, bereits seit 1873 wurden die ersten an die zentrale Kanalisation angeschlossen. Allerdings müssen bis heute über 9.000 Haushalte und Kleingärten in Altsiedlungen in Pankow ihr Abwasser auffangen und abfahren lassen. Betroffen sind u. a. die Siedlung vor Schönholz, Karow-Süd, die Anlage Blankenburg, Blankenfelde, Märchenland, das Gebiet um Straße 30 in Blankenburg, Hans-Schumacher-Straße, Anna-Brusenberg-Straße, Baltrumstraße, Eddastraße und Elfenallee im OT Französisch Buchholz.
Grundstein im WaldhausQuartier gelegt Der Grundstein ist gelegt für das Neubauensemble, das direkt neben dem historischen Waldhaus an der Zepernicker Straße errichtet wird. Am 2. Juli hatten die Bauherren Steffen Goldmann und Dirk Germandi alle am Projekt beteiligten Partner und Gäste zu dem feierlichen Akt geladen und gemeinsam auf das Projekt geblickt. In vier modernen Neubauten entstehen 195 neue Wohnungen mit insgesamt 10.450 m2 Wohnfläche.
Leser Rüdiger Barth schrieb an den »BB«: Am späten Nachmittag des 24. Juli habe ich diese Fundstücke am Bahndamm der Heidekrautbahn und dem Ablauf der beiden Moorlinsen an der Unterführung des Wassers in Richtung Gebiet der Karower Teiche entdeckt. Die Dreistigkeit, Sondermüll in der Natur zu entsorgen, um Geld zu sparen, macht mich als Naturschutzfreund fassungslos und wütend.
Tag der offenen Tür im LudwigPark In der Parkanlage im LudwigPark in Buch, Zepernicker Str. 2, findet am Sonntag, dem 6. September, von 14 bis 18 Uhr ein Tag der offenen Tür im Hospiz LudwigPark statt. Wie entstehen auch am Lebensende wohltuende und schöne Momente? Beim Tag der offenen Tür können Besucher und Besucherinnen das Hospiz und seine Arbeit kennenlernen. Sie erleben, wie bereits kleine Gesten viel bewirken können. Erfahrungen, die wir alle sogar in unseren Alltag mitnehmen können, denn auch da wird es immer wieder Menschen in unserem Umfeld geben, denen es schlecht geht und denen wir damit helfen können.
Wen interessiert schon Karow? Klaus Paatzsch (Foto) – Doktortitel, ehemaliger Lehrer, seit 20 Jahren in Karow lebend – hält sein Buch »Wen interessiert schon Karow?« in Händen und ist zufrieden. Der aufmerksame »BB«-Leser wird seinen Namen kennen – und auch diese Titel-Zeile. Sie überspannt seit März 2025 verschiedene Geschichten in der Lokalzeitung, die von der Vergangenheit und Gegenwart Karows erzählen. Das jetzt vorliegende Buch enthält sie alle – aber noch umfassender, vertiefender und reicher bebildert.